Breckerfeld - LK-Gemeinschaft

Beiträge zur Rubrik LK-Gemeinschaft

Ein Foto aus dem Jahr 1946 zeigt die bereits 1944 weitgehend zerstörte Johanniskirche und ihre unmittelbare Nachbarschaft. So oder noch schlimmer sah es im Mai 1945 überall in der Hagener Innenstadt aus. Die City wies einen Zerstörungsgrad von rund 100 Prozent auf. Foto: Sammlung Heimatbund

Vor 75 Jahren in Hagen:
Der tägliche Kampf ums Überleben

Vor 75 Jahren: Hunger und Not sind allgegenwärtig Vor 75 Jahren, Anfang Mai 1945, war der von den Nazis verursachte Zweite Weltkrieg in Europa endlich zu Ende – mit zahllosen Opfern, unbeschreiblich viel Leid und schrecklichen Erlebnissen. Auch im stark zerstörten Hagen mussten die Überlebenden nun versuchen, irgendwie den Alltag zu organisieren. Hunger und schier unmenschliche Not waren allgegenwärtig. Von Michael Eckhoff In den ersten Tagen unmittelbar nach dem US-Einmarsch Mitte April...

  • Hagen
  • 20.05.20
Diese Schilder für die gute Stimmung prangen jetzt an den Ortseingangsschildern der Stadt Wetter. Gemeinsam mit Bürgermeister Hasenberg präsentieren Alina Wieczorek (rechts) und Nicole Damaszek von der Stadtverwaltung die farbenfrohe Aktion. Foto: Stadt Wetter

Ein Gruß am Ortseingang Wetter
Kreative Mutmacher

Ein farbenprächtiger Regenbogen mit einer Sonne und einem Herzchen verziert und ergänzt durch den Wunsch: „Bitte bleibt gesund!“: Diese Schilder für die gute Stimmung prangen an den Ortseingangsschildern der Stadt Wetter. Was als Aktion in den Häusern und Wohnungen der Harkortstadt angefangen hat, hat die Stadt Wetter aufgegriffen. „Warum übernehmen wir nicht diese Idee und verbreiten diese bunten und kreativen Mutmacher auf den Ortseingangstafeln“ dachten sich Alina Wieczorek (rechts) und...

  • Wetter (Ruhr)
  • 20.05.20
Möglich wurde das durch einen hergerichteten Raum mit einer großen Plexiglasscheibe.

Gute Nachricht
Emotionales Wiedersehen hinter Plexiglas: Stiftung Volmarstein ermöglicht Besuche bei Schwerstbehinderten

Stiftung Volmarstein ermöglicht Besuche bei Schwerstbehinderten Volmarstein. Nach sieben Wochen hat Martina Vierke zum ersten Mal wieder ihre Tochter Patricia im Hans-Vietor besuchen können. „Das war für mich sehr emotional“, sagt sie nach der Begegnung in der Spezialpflege-Einrichtung der Stiftung Volmarstein. Dabei lächelt sie erleichtertet. Im Hans-Vietor-Haus leben Menschen mit schwerer Behinderung, die einen hohen Pflegebedarf haben. Damit Angehörige wie Martina Vierke wieder...

  • Hagen
  • 16.05.20
Die gebürtige Hagenerin und Psychologin Dr. Ilga Opterbeck leitet seit wenigen Monaten das städtische Beratungszentrum Rat am Ring.

Zuhören und Lösungen suchen
Arbeit mit Kindern als Herzensangelegenheit: Ilga Opterbeck leitet Rat am Ring

Bei einer guten Beratung gibt es nicht einen perfekten Ratschlag, den wir vorgeben. Es geht eher darum, zuzuhören und nach persönlichen Lösungen zu suchen", beschreibt Diplom-Psychologin Dr. Ilga Opterbeck ihre Hauptaufgabe. Sie ist seit rund einem halben Jahr die Leiterin des städtischen Beratungszentrums Rat am Ring. Dort lautet ihr Credo: "Ein Klient muss die Lösung für sein Problem auch selbst finden und dabei helfen wir." Hingegen wäre es falsch, dem Gegenüber "einfach nur die eigenen...

  • Hagen
  • 14.05.20
1943 wurde auch die Firma Elbers am Markt von Bomben getroffen. Russische Zwangsarbeiterinnen mussten helfen, die Trümmer zu beseitigen. Foto: Sammlung Eckhoff

Hundertprozentige Zerstörung der Innenstadt
Hagen wurde zur "Trümmermetropole"

Der Zweite Weltkrieg begann mit einem Kriegsverbrechen: Am frühen Morgen des 1. September 1939 machte ein deutscher Luftangriff die militärisch unbedeutende polnische Kleinstadt Wielun größtenteils dem Erdboden gleich, mindestens 1.200 Menschen starben. Im Verlauf der nächsten sechs Jahre wurden noch zahllose weitere Städte und Dörfer in Europa und Ostasien zerstört. Bekanntlich auch Hagen. Von Michael Eckhoff Neben Wielun gehörten beispielsweise englische Städte wie Birmingham und...

  • Hagen
  • 13.05.20
Pro. Dr. Doris Maria Kraemer leitet seit Mai die Klinik für Hämatologie und Onkologie im Katholischen Krankenhaus Hagen. Foto: privat

Neue Chefärztin am St. Josefs-Hospital Hagen
Von der Waterkant nach Westfalen

Von der Waterkant nach Westfalen. Obwohl es für sie eine ganz neue Stelle ist, fühlt es sich trotzdem irgendwie heimisch an. „Ich bin zwar erst seit ein paar Tagen in der Stadt, habe aber bereits jetzt ein gutes Gefühl“, sagt Professor Dr. Doris Maria Kraemer. Jetzt ist sie die neue Chefärztin der Hämatologie und Onkologie am St.-Josefs-Hospital in Altenhagen. „Wir freuen uns sehr, dass wir Professor Kraemer für unser Haus gewinnen konnten. Durch ihre Expertise und ihre hervorragende Arbeit...

  • Hagen
  • 13.05.20
Erstes virtuelles Treffen findet am 13.05. vom Stadtteilforum Eppenhausen e.V  bei fairmeeting statt.

Mit Fairmeeting
Erstes virtuelles Treffen vom Stadtteilforum Eppenhausen: Online-Teilnahme ohne Anmeldung möglich

Das gemeinnützige Stadtteilforum Eppenhausen lädt alle Interessierten zum ersten virtuellen Treffen am Mittwoch, den 13.05., um 19 Uhr ein. Über den Link www.fairmeeting.net/stadtteilforum-eppenhausen ist eine Teilnahme ganz einfach mit einem Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone möglich. Wahlweise kann der virtuelle Raum mit einer eigenen Kamera als Videokonferenz genutzt werden, aber auch ohne Kamera ist eine Audiozuschaltung beim ersten virtuellen Treffen möglich. In Zeiten der...

  • Hagen
  • 12.05.20
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Kinder basteln für die Bewohner der Senioreneinrichtungen. Das ist nur eine Aktion, mit denen die Wetteraner Bürger den "isolierten" Älteren in Corona-Zeiten eine Freude machen wollen.Foto: Stadt Wetter

Ein bisschen Freude
Für die Bewohner der Senioreneinrichtungen: Bürger und Initativen stellen Aktionen auf die Beine

Die Bewohner der örtlichen Senioreneinrichtungen leiden besonders unter der Krise. Trotz Lockerungen ist an eine Rückkehr zum Alltag noch lange nicht zu denken. Inzwischen haben sich einige engagierte Wetteraner zusammengefunden, die in unterschiedlichen Bereichen für eine kleine Aufmunterung sorgen möchten. Die Koordinierungsstelle Bürgerengagement der Stadt hat die einzelnen Akteure zusammengebracht und unterstützt in enger Abstimmung mit dem Seniorenbeauftragten in der Umsetzung. „Wir...

  • Hagen
  • 08.05.20
In dieser Woche startet die VHS Hagen in der Villa Post ein umfangreiches Online-Programm.Foto: Dieter Faßdorf

Lernen mit der VHS Hagen
Zusätzliche Lernangebote im digitalen Raum

Da der Präsenzkursbetrieb der Volkshochschule Hagen für dieses Semester zum Teil ruht oder abgesagt wurde, startet in der kommenden Woche ein vielfältiges Online-Kursprogramm. Dabei kann jeder bequem zuhause lernen. Und einige Veranstaltungen, die bereits ausgefallen sind, können noch nachgeholt werden. Mehrere Seminare aus allen Fachbereichen und Kurse, die Schulabschlüsse vorbereiten und Prüfungen durchführen, finden unter besonderen Bedingungen sowie unter Einhaltung strenger...

  • Hagen
  • 07.05.20
Als die Briten am 20. April 1945 die Kontrolle in Hagen übernahmen, beschlagnahmten sie an der Berliner Straße unter anderem die Villa der Familie Eversbusch, Berliner Straße 88, um hier ihre Kommandantur einzurichten. Foto: Michael Eckhoff
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Vor 75 Jahren: Die Briten übernehmen das Kommando
Major Alexander„regiert“ Hagen

Vor 75 Jahren – in den ersten Maitagen des Jahres 1945 – konnten die alliierten Streitkräfte sämtliche Teile Deutschlands erobern. Adolf Hitler und andere wichtige Mitglieder der nationalsozialistischen Führungselite begingen am 30. April und an den darauffolgenden Tagen Selbstmord. Von Michael Eckhoff Bereits rund zwei Wochen zuvor, also Mitte/Ende April, war es den Alliierten gelungen, das Ruhrgebiet zu erobern, selbstverständlich auch Hagen und Hohenlimburg. Während sich der Hagener...

  • Hagen
  • 06.05.20
Ab heute ermöglicht das Bodelschwingh Haus seinen Bewohnern einen Besuch auf Distanz - im Pavillion. Foto: Diakonie

Pflege in Hagen und Breckerfeld
Besuche auf Distanz

Pflegeeinrichtungen ermöglichen sichere Kontakte Die Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie Mark-Ruhr in Hagen und Breckerfeld machen jetzt eine Kontaktaufnahme „auf Distanz“ zwischen Bewohnern und Angehörigen möglich. „Wir haben uns Gedanken ge-macht, wie wir ‚sichere‘ Besuche für unsere Bewohner ermöglichen kön-nen“, sagt Cornelia Altmann, Fachbereichsleitung und Leitung des Hage-ner Bodelschwingh Hauses. Im Bodelschwingh Haus werden ab dem heutigen Mittwoch, 6. Mai, Besuche auf Distanz im...

  • Hagen
  • 04.05.20
Sandsteinskulptur des Nachtwächters mit seinen Attributen Horn, Stab und Hund  an dem 1927/1928 erbauten Haus Hauptstraße 54 in Herdecke .
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Ihn gab es auch in Wetter-Freiheit
Hungerlohn für den Nachtwächter: Nebenjob reichte für Kriegsinvaliden gerade so zum Überleben

Auch in Wetter-Freiheit hat es früher einen Nachtwächter gegeben. Seit wann dieser seinen nächtlichen Runden in dem Ort gemacht, sein Horn geblasen und die Stunden ausgerufen hat, ist nicht bekannt. In einem Schreiben des Rats vom 17. Mai 1801 wird der Nachtwächterdienst als ein „altes Herkommen“ bezeichnet. Nach diesem „alten Herkommen“ gab es den Nachtwächterdienst aber nicht das ganz Jahr über, sondern nur in den Wintermonaten, nämlich von dem St. Martins-Tag (11. November) bis Mitte März....

  • Hagen
  • 30.04.20
Der Ruhr-Eisenbahnviadukt zwischen Vorhalle und Herdecke wurde im Zweiten Weltkrieg gleich zweimal teilzerstört. Die zweite Zerstörung wurde von der Deutschen Wehrmacht herbeigeführt - wenige Stunden vor dem Kriegsende in unserer Region.
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Ende April 1945
In der City war keinHaus mehr intakt: Viele Brücken von den Deutschen zerstört

Vor 75 Jahren – genauer: Mitte/Ende April 1945 – gelang es den Truppen der USA, nicht nur Hagen zu erobern, sondern auch alle anderen benachbarten Städte. Als Truppenteile der 86. US-Infanterie-Division (die „Black Hawks“) am 14. April den Talkessel der Hagener Innenstadt erreichten, gelangten sie in ein Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungsquartier, in dem praktisch kein einziges Haus mehr intakt war. Von Michael Eckhoff Insbesondere ein am 15. März erfolgter Großangriff der britischen...

  • Hagen
  • 29.04.20
Die Volme mit einem Teil des Unterbergs, Postkartenaufnahme um 1900.

Seuche in Hagen
Zwei Drittel der Einwohner erkrankt: Seuche in Hagen vor 225 Jahren

Auch in der Vergangenheit ist Hagen immer wieder von Epidemien heimgesucht worden. So wurde während des Dreißigjährigen Kriegs das damalige Dorf Hagen in den Jahren 1635 bis 1636 von einer besonders schweren Pestepidemie heimgesucht, der nach einer zeitgenössischen Quelle 600 Menschen und damit die große Mehrheit der Bewohner zum Opfer fielen. Von Dr. Margrit Sollbach-Papeler 1795/1796 grassierte in der nunmehrigen Stadt Hagen eine Ruhrepidemie. Sie begann im Juni des Jahres 1795 und...

  • Hagen
  • 25.04.20
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Freuen sich über die Sachspende (von rechts vorne) Margarita  Kaufmann, Arne Hennemann  (von rechts hinten) Jochen Becker, Mirko Gehrmann

1000 MNS-Masken für Schüler
Hygenisches Bild bei Schulöffnung: Freude über Sachspenden am Fichte-Gymnasium

Das Fichte-Gymnasium freut sich zur Wiedereröffnung der Schule für die Abiturientinnen und Abiturienten unter Corona-Bedingungen über eine ausgesprochen großzügige und willkommene Sachspende: Zusätzlich zu den durch die Stadt Hagen als Erstversorgung dankenswerterweise am Donnerstag, 23. April , zur Verfügung gestellten Masken für Schülerinnen und Schüler ohne mitgeführten Mundschutz hat die Schule eine Sachspende von 1000 MNS-Masken aufgrund einer privaten Elterninitiative erhalten. Somit...

  • Hagen
  • 24.04.20
Hände desinfizieren und dann ganz schnell in den Klassenraum. Das war die Maßgabe am ersten Schultag im Berufskolleg des Ennepe-Ruhr-Kreises. Foto: EN-Kreis

Berufskolleg Ennepe-Ruhr zieht nach Tag 1 erste Bilanz
"Es fühlt sich nicht nach Schule an"

"Guten Morgen, bitte einmal die Hände desinfizieren und dann direkt in den Klassenraum gehen." Klaus Topp und Winfried Mevenkamp stehen um 7.15 Uhr am Eingang des Berufskollegs Ennepetal und wiederholen diesen Satz für jeden einzelnen Schüler. Rund 300 Jugendliche – verteilt auf zwei Standorte und zwei Schichten – kommen am Donnerstag in die Schule, um sich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten. Nachdem Schulleiter Josef Schulte und sein Team in den vergangenen Tagen unter Hochdruck...

  • Herdecke
  • 23.04.20

Zulassungsstelle reagiert auf enormen Andrang
Krisenmanagement im Rathaus Hagen hält an

Mit Blick auf die vom Land NRW beschlossenen Regelungen, das öffentliche Leben schrittweise wieder zu beginnen, informiert die Stadt Hagen, dass bis zum 3. Mai in den einzelnen Fachbereichen und Ämtern der Verwaltung weiterhin ein nur eingeschränktes Dienstleistungsangebot zur Verfügung steht. Generell bleiben damit alle Dienststellen der Stadt Hagen für den offenen Publikumsverkehr noch geschlossen. Für dringende Dienstleistungen sind verwaltungsweit entsprechende Regelungen getroffen und...

  • Hagen
  • 22.04.20
In der Hagener  Innenstadt war Anfang April 1945 kein Haus mehr intakt. Unser Foto zeigt im Hintergrund die Marienkirche.[spreizung]#?[/spreizung] Foto: Sammlung Eckhoff/Rüffer
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Vor 75 Jahren: In den letzten Stunden starben 126 Menschen in Hagen und Hohenlimburg
Endlich ist im Ruhrgebiet das Kriegsende da

Rund 8000 Soldaten aus Hagen kamen zwischen 1939 und 1945 ums Leben, außerdem Tausende von Zivilisten – dies alles infolge eines von den Nazis befohlenen Krieges, der seinen Anfang am 1. September 1939 mit der Bombardierung der polnischen Kleinstadt Wielun genommen hatte. Wir blicken auf das Kriegsende an Volme und Ruhr vor 75 Jahren im April 1945 zurück. Von Michael Eckhoff Mit den Worten „An die Zivilbevölkerung des Ruhrgebiets!“ ist ein circa DIN-A-5 großes Flugblatt überschrieben, das...

  • Hagen
  • 22.04.20
Die beiden Buchhändler Angela Bönicke und Oliver Kraus haben ihre Kunden in der Coronakrise mit einem Lieferservice bedient.

Tolle Nachricht für Leseratten
Nochmal von vorn: "Lesen & Hören" freut sich auf die ersten Kunden am Montag

Aufräumen und umräumen ist seit Donnerstag die erste Priorität in der Buchhandlung "Lesen & Hören" an der Dahlenkampstraße. "Schließlich war in den letzten Wochen alles anders und wir müssen uns vom Lieferdienst wieder auf den Kunden im Laden umstellen", verdeutlicht Angela Bönicke, die am 20. April um Punkt 10 Uhr ihre Ladentür wieder aufschließen kann. Von Barbara Heitschötter So sehr sich Angela Bönicke auch auf die Neueröffnung freut, so kann sie doch auch eine positive Bilanz der...

  • Hagen
  • 18.04.20

Bahn-Tickets mit fremden Kreditkarten erworben
Hagener Pärchen muss sich wegen gewerbsmäßigen Computerbetrugs vor Landgericht verantworten

Einem Hagener Pärchen wird gewerbsmäßiger Computerbetrug zu Lasten der Deutschen Bahn AG vorgeworfen. Es muss sich ab kommender Woche vor dem Hagener Landgericht verantworten. Der Hauptangeklagte (38 Jahre) soll in den Jahren 2016 bis 2019 in 1.804 Fällen mit über das Darknet beschafften fremden Kreditkartendaten Online-Tickets der Deutschen Bahn gebucht und selbst genutzt bzw. weiterverkauft haben. Er soll so einen Schaden in Höhe von gut 122.000 Euro verursacht haben, da die Fahrkarten...

  • Hagen
  • 17.04.20
So sehen die alten Handschriften von Friedrich Harkort aus.

Buchautoren bitten um Hilfe
Die geheimnisvollen Schriften von Friedrich Harkort: Senioren in Altenheimen übersetzen alte Texte

Thomas Höfinghoff, der Inhaber der „Schatzinsel“ in Haspe, bekam vor einiger Zeit hunderte bisher unbekannte und unveröffentlichte Dokumente Friedrich Harkorts. Es handelt sich dabei um in Deutscher Handschrift geschriebene Angebote, Rechnungen, Geschäftsbriefe und persönliche Briefe. Selbst Kundigen der Deutschen Schrift fällt es nicht leicht, und es ist sehr zeitraubend, die individuellen handschriftlichen Dokumente in die heutige Schrift zu übertragen. Hier kam die Überlegung, den...

  • Hagen
  • 17.04.20
Gerd Michaelis, Vorsitzender des Bürgerbusvereins in Wetter, stellte sich unseren Fragen.[spreizung]#?Foto: privat[/spreizung]

Bürgerbusverein Wetter vor großen Problemen
Zu klein für den Personentransport

Zurück zur Normalität? Nur schrittweise möglich. Das öffentliche Leben in der Corona-Krise erfordert ein Umdenken. Eine neue Normalität wird sich einstellen. In Geschäften, Familien und Vereinen, wo das Miteinander am deutlichsten spürbar ist. Im Stadtbild, wo derzeit so vieles fehlt. Der Bürgerbus etwa - eine feste Einrichtung - fährt nicht mehr. Der Verein fährt vor allem für ältere Bürger und zudem sind die ehrenamtlichen Fahrer selbst schon im Rentenalter. Gerd Michaelis, Vorsitzender des...

  • Wetter (Ruhr)
  • 15.04.20
Dass sich der Krieg ab März 1945 in raschen Schritten seinem Ende näherte, war allerorts kaum noch zu übersehen. Auf Befehl des südwestfälischen Gauleiters sowie der Wehrmacht wurden im April mehrere Straßen- und Eisenbahnbrücken gesprengt. Unser Foto zeigt die am 13. April gesprengte Straßenbrücke über den Hengsteysee und die Serpentinen an der Hohensyburg. Einen militärischen Nutzen hatten diese Sprengungen nicht, für den Wiederaufbau und die Versorgung der Bevölkerung hingegen waren sie auf Jahre ein Hindernis. Erst im Januar 1957 wurde sie nach dem Wiederaufbau für den Verkehr zwischen Hagen und Dortmund freigegeben. Foto: Stadtarchiv Hagen
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230 Menschen starben in den letzten Kriegstagen
75 Jahre Kriegsende in Hagen

Am 13. April 1945 wurden die ersten US-amerikanischen Spähtrupps auf Hagener Stadtgebiet gesichtet. Seit dem Vortag rückte entlang des Volmetals und auf der Reichsstraße 54 eine Task Force der 86. US-Infanterie Division (“Black Hawks“) in Richtung Hagen vor. Ihr Kampfauftrag war: Spaltung des “Ruhr Pocket“ nördlich von Hagen. Während der Kämpfe und der Besetzung des Gebiets der heutigen Stadt Hagen fanden zwischen dem 12. und 17. April 1945 über 120 Zivilisten und ausländische Arbeitskräfte...

  • Hagen
  • 15.04.20

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