Krimi-Tipp
"Blutgeschwister" von Thomas Matiszik - schön fies und lustig

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Mit "Karlchen" debütierte Thomas Matiszik als Krimiautor. "Blutgeschwister" ist der zweite Roman um den Kommissar Peer Modrich und seine Kollegin Gudrun (Guddi) Faltermeyer.
Da meint man, schon alles über Serienkiller gelesen zu haben, da kommt Matiszik daher und lässt den Psychopathen mit dem freundlichen Namen auf die Menschheit los. Karlchen kann blutjunge Mädchen zu Tode foltern und dabei Hits seiner geliebten Bee Gees summen.
Auch in "Blutgeschwister" kommt man an Karlchen nicht vorbei und wieder spielt Musik eine wichtige Rolle. Denn die teilweise wirklich ekligen Morde nehmen ihren Anfang, als bei einem Konzert eine Sängerin von der Bühne geballert wird, die schnöde ihre Band im Stich ließ. Sprache, Witz und überraschende Wendungen (auch im Privatleben von Modrich und Faltermeyer) machen den Reiz der Romane aus.

Einer "von hier" 

Matiszik stammt aus Recklinghausen und wuchs in Oer-Erkenschwick auf. Da weiß man seine grausamen Killergeschichten, die von Blut und schwarzem Humor triefen, noch mehr zu schätzen, denn sie spielen im Drübbelken in Recklinghausen, in der Haard oder in Szenekneipen in Bochum. Ein dritter Modrich-Fall ist im Arbeit. Der arme Kriminalist leidet an Morbus Meulengracht, Running Gag der Reihe. Wer wissen will, was das ist, muss "Karlchen" und "Blutgeschwister" lesen. Googlen ist langweilig. 
"Karlchen" und "Blutgeschwister" sind im ocm-Verlag erschienen und auch als Hörbücher erhältlich.

Mehr über den Autor: https://www.ocm-verlag.de/autoren/thomas-matiszik

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