1. Mittelalter-Spektakel in Düsseldorf-Eller 2018:
Rückfall ins 13. Jahrhundert

Heerlager beleben das Mittelaltermarkt-Ambiente, hier eine Düsseldorfer Gruppe.
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  • Heerlager beleben das Mittelaltermarkt-Ambiente, hier eine Düsseldorfer Gruppe.
  • hochgeladen von Peter Salm

800 Jahre alt ist Eller. Die Elleraner auf dem Schützenplatz waren im Schnitt deutlich jünger. Gemeinsam feierten sie das Jubiläum des Düsseldorfer Stadtteils, zünftig mit einem Rückfall ins 13. Jahrhundert. Den passenden Rahmen dazu bot der 1. Mittelaltermarkt zu Düsseldorf-Eller mit einem wahrhaft ritterlichen Spektakel. Mit einem großen Ritterturnier, mit tollkühnen Reitern auf edlen Pferden, mit mittelalterlichem Lagerleben und Markttreiben.

Die Lanzen splittern, wenn reitende Recken mit rostfreien Rüstungen beim Tjost aufeinanderprallen. Wenn am Ende einer „erschlagen“ da liegt, wird er von einer Jungfrau mit einem Kuss oder von seinem Knappen mit einem Trinkhorn voll Met wieder ins Leben geholt. Neben den Rittern gab es durchaus auch andere, teils urige, teils bizarre Gestalten zu bewundern, die zwischen den zahlreichen Schaulustigen das Szenario bevölkerten. Römische Legionäre in voller Rüstung, frühzeitliche Barbaren mit nacktem Oberkörper, fromme Kreuzritter, Maidlein barfuß im Leinenkittel, Amazonen mit dem Bogen über der Schulter – sie überstanden mühelos den Slalom durch verschiedene Jahrhunderte.
Auf dem Markt wurde alles angeboten, was man braucht, um durchs Mittelalter zu kommen: Met und Bier und allerlei Kräutertränke löschten den Durst, der Duft von Gebratenem zog mit dem Holzrauch von den Feuerschalen um die Wette. Die Damen kaufen Geschmeide, die Herren vielleicht eine Kettenhaube, und die Kinder freuen sich über Holzschwerter und Holzschilde.
Für zusätzliche Unterhaltung sorgten Gaukler und Musiker, so u.a. die Mittelalter- und Folkband Feuerdorn aus Nordhausen/Thüringen. Mit treibenden Sackpfeifen und brachialen Trommeln, aber auch mit klarem melodischem Gesang und Klängen von Drehleier und keltischer Harfe führt Feuerdorn alte Spielmannskunst in die Gegenwart. Neben Instrumentalstücken nahmen auch klangvolle Balladen die Zuhörer zum Träumen in eine andere Zeit mit.

Autor:

Peter Salm aus Düsseldorf

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