Teil 2 Bückeburg MPS 14. +15. Juli 2018!

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Har Har - Presseteam Tina Becker grüßt das Piratengesindel!!!!!

14/15. Juli 2018, es war heiß, so unendlich heiß, aber nichts hielt uns davon ab, von Oberhausen nach Bückeburg zu reisen, nach Hause, zum MPS!

Ich, Tina Becker, Pressevertreterin des Gladbecker Kulturvereins „Leuchtfeder“ und meine hübsche Piratentochter Natascha, hatten an diesem Wochenende nichts anderes im Kopf, als endlich wieder in „unsere MPS Welt“ abtauchen zu können. Der Ruf des MPS Festivals setzte sich lautstark in unseren Köpfen ab. Skurrile Phantasiegestalten aus allen Ländern der Welt, Bruder Rectus und seine „umsichtigen“ Nonnen, ausgezeichnete Musik, selbstgebackenes Brot, gigantische Titanspieße, gaaanz viel gute Laune und vor allem Sonne - alles zusammen bedeutete, ab ins Mittelalter abtauchen!

Vorher allerdings standen wir beide in Mülheim auf der Bühne. Das erfolgreiche Theaterstück „Genevier“ wurde genau an dem Wochenende jeweils am Samstag und auch am Sonntag aufgeführt. Natascha und ich waren allerdings sehr flexibel. Aus der Zeit 473 n. Chr. flohen wir direkt auf die Bahn und rasten dem Mittelalter entgegen. Bückeburg absagen wäre uns niemals in den Sinn gekommen!

Eine längere Autofahrt eignete sich ja auch bestens dazu, sich flugs zu verwandeln. Aus der Seekönigin Ariane und der Gralsbotin Kundry erwachten zwei waschechte Corsarinnen! Nur eins fehlte mir persönlich noch ganz besonders. Ich hatte noch nicht den richtigen Dreispitz! Aber wo unser Ziel war, da würde es schon den „Richtigen“ für mich geben. Auch zum Einkleiden eignete sich das MPS ganz besonders!

Mein Fotografenfreund Thorsten Adams wartete bereits auf der wundervollen Campsite. Hier, auf dem Gelände des Schloßparkes des Fürstenhauses zu Schaumburg Lippe, nutzte das MPS also die Wald- und Wiesenflächen in der Ausdehnung und Größe von circa 12 Fußballfelder. Was für eine Kulisse! Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Aber, unser eigenes Zeltlager war von Thorsten schon aufgeschlagen und selbst „Tischlein Deck Dich“ war vorbereitet, was nicht hieß, dass wir die Leckereien auf dem Gelände nicht ausprobieren würden. Thorsten steckte auch schon in seinem waschechten Piratenoutfit - was für ein ideenreicher, flexibler Fotograf, lach.

Spätnachmittags war es immer noch sehr heiß und wir drei waren gespannt auf die Ereignisse, die uns den Abend verzaubern würden.

Kaum traten wir durch das Tor zum Mittelalter, empfingen uns ausgezeichnete Reiter, die ihre wirklich einzigartige Show präsentierten. Temperamentvolle Pferde, abenteuerliche Kantere und das Feuertor. Eine wirklich faszinierende Story und ein klasse Zusammenspiel von Pferd und Reiter!

Das dieses Mal voll auf sommerliche Temperaturen ausgerichtete Gelände, begeisterte uns sehr. Es gab wahnsinnig viele Sitzgelegenheiten, überall lagen gemütlich aufgestellte Strohballen, die nicht nur zum Ausruhen geeignet schienen, sondern auch, um sich die einzigartigen Bands aus der Ferne anzuschauen. Richtig klasse organisiert!

Weiter begeisterte uns das Gauklerduo „Forzarello“ und der Kraftjongleur „Bagatelli“.

Während der ganzen Zeit tauchten immer wieder riesige, bunt schillernde Gestalten auf, die die Stimmung unterstrichen. Das Stelzentheater „Feuervögel“ brachte durch ihre Anwesenheit eine besondere Stimmung auf das Festival.

Begeistert haben uns auch die Mitglieder der „Fechtkampfgruppe „Fictum“ und wir dachten daran, an einem Dudelsack- und Drehleier Workshop teilzunehmen. Aber auch die Zeit blieb im Mittelalter nicht stehen.

Die Auswahl an den verschiedenen Gruppen war nicht schwer zu treffen, am besten, man hörte sie sich alle an. Für verschiedene Bühnen und auch Abwechslung war wieder sehr gut gesorgt. Saltatio Mortis, Letzte Instanz, Versengold, Faun, Knasterbart, Saor Patrol, Ye Banished Privateers, Cultus Ferox, The Dolmen, Comes Vagantes, Pur Pur, d´Artagnan und MacCabe & Kanaka!

Welche Wünsche sollten da noch übrig bleiben? Mein persönlicher musste her - ein Dreispitz!

Ganz so einfach war die Wahl dann aber doch nicht. Vorbei an 143 Markthändlern, die alle ihre Ware feilboten.

Verführt wurden wir durch die Ausschänke wie „The Black House“, der Schenke „Zum schwarzen Kater“, „Zum fetten Fass““ oder das „Tortuga Inn“ - Pirate Traverne & Cocktails, nur um einige zu nennen.

Auch unser kulinarisches Wohl kam auf dem MPS nicht zu kurz, wer die Wahl hat, hat die Qual. Backwaren vom „Fladenladen“, aus der „Normadenküche“ oder dem „Drachenstrietzel“ ließen uns unseren Hunger schnell vergessen. Die Reise ging aber noch weiter. Ob Crepes, Eis, Waffeln, Honigwaren oder Pfannkuchen für den süßen Hunger oder Fisch, Käse - Räucherei und vor allem die begehrten Fleisch- und Garküchen, wie den „Zauberkessel“ boten uns genug Auswahl.

Süßwaren gab es also reichlich zur Auswahl, ebenso wie Kaffee, Tee oder Mokka. Selbst Vegetarier konnten ihr Essen an bestimmten Ständen bestellen. Irre gut ausgestattet.

Nun musste man seinen Plan bestens kennen, denn überall gab es Spannendes aus dem Mittelalter zu bestaunen. Zwischen den Bandauftritten oder zur Abendstunde widmeten wir uns dem Bogenhandel, der Gerberei, der Gewandlung, den Horn- und Knochenwaren, Kräutern, Räucherwerk, Lederwaren und Schmuck. Die Auswahl hier war wirklich enorm. Der Waffen/ Messerhandel jedoch, hielt uns etwas länger in Schach. Neue Messer schmückten ab nun unsere Ledergürtel und auch alteingesessene Handeisen bekamen ihre neue Besitzerin, Natascha! Und irgendwann entdeckte ich auch ihn. Unschuldig hing irgendwo, an einem interessanten Markstand, ein riesiger Dreispitz aus schwarzem Filz. An einem Spiegelende, er schien direkt auf mich gewartet zu haben!

Die Händler kannten wir sogar schon vom letzten MPS, so sieht man sich immer wieder. Ab nun konnte ich diesen ungewöhnlichen Piratenhut mein Eigen nennen, nur noch seine Persönlichkeit musste von mir herausgearbeitet werden. Har har!

Ach übrigens, kurz nach unserem Eintreffen, liefen wir mit MPS T-Shirts herum, am „Goldzelt“ hatte jeder noch zusätzlich zwei MPS Jubiläumsaufkleber in der Tasche. 25 Jahre MPS, das musste doch gefeiert werden! Wieder einmal eine richtig klasse Idee von Gisi! Eine phantastische Ausbeute für nur 10,00 Euro und der Spendenerlös ging auch wieder an verschiedene Tierorganisationen! (Insgesamt über 20.000 Euro!!!)

Ja, und nach einer schönen Nacht unter dem Bückeburger Sternenhimmel im Zelt (trotz des nicht mehr so jungen Alters) und einem wunderbaren Sonntag auf dem MPS Gelände in Bückeburg mit Saor Patrol, Cultus Ferox, Ye Banished Privatees, The Dolmen Comes Vagantes, PurPur, Harmony Glen und MacCabe & Kanaka hieß es erneut: Abschied nehmen!

Leider schafften wir es dieses Mal auch nicht in das Badehaus. Der „Zuber der Wölfin“ sah zwar sehr einladend aus, aber… vielleicht das nächste Mal - wir werden sehen, zwinker.

Die Zeit im Mittelalter war leider vorbei, heimfahren und zurück auf die Bühne ins Ruhrgebiet, ins Jahr 473 nach Chr.

Aber eins blieb - der Suchtfaktor - MPS!

Tina Becker & Thorsten Adams (Piratentochter Natascha Becker)

Autor:

Tina Becker aus Oberhausen

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