Teil 3 Köln MPS Fühlinger See 04. August 2018

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Ahoi, an das Piratengesindel!!!!

Der Tag brach an, genauer gesagt der 4. August 2018. Dies bedeutete, endlich ging es auf nach Köln, zum MPS. Es war heiß an diesem Tag, sehr heiß.

Aber nichts konnte uns davon abhalten, unser Ziel zu erreichen. Also hinein ins Piratenoutfit, kühle Getränke eingepackt und einem weiteren Abenteuer entgegen. Obwohl auch dieses MPS über zwei Tage ging, konnten wir dort leider nicht übernachten. Köln MPS hatte keine Campsite, aber bestimmt so einige Überraschungen.

Unsere Neugierde stieg, je näher wir der Domstadt kamen. Wieder einmal waren die Parkmöglichkeiten gut beschildert und wir bekamen in unmittelbarer Nähe des Geländes eine Parkmöglichkeit.

Tina Becker, Presse für den Gladbecker Kulturverein Leuchtfeder, mein Fotograf Thorsten Adams und natürlich auch meine Tochter Natascha im coolen Piratenoutfit. (Im Gepäck natürlich ihre lohnende Jahreskarte.) Nach meinen Berichten wurden einige Freunde auf dieses Event aufmerksam, so brachten wir auch gleich neue MPS Fans mit aufs Gelände.

Sagte ich schon, dass es sehr heiß war? Aber die Crew hatte alles sehr gut vorbereitet. Kaum betraten wir unsere mittelalterliche Welt, stellten wir uns begeistert unter die Sprühduschen, die wirklich Abkühlung brachten.

Begeistert schauten wir uns um. Überall sahen wir skurrile Gestalten, phantastische Kostüme und authentische Piraten. Ja, hier waren wir endlich wieder Zuhause!

Schon begann die Morgenandacht mit Bruder Rectus und Co. Während Thorsten sich nach vorne begab, um diese besonderen Momente einzufangen, quasselte ich hingerissen mit einem Zentauren. „Ich bin ein Zentaure, ein Pferdemensch (lat. Centaurus). Also ein männliches, zweigestaltetes Ungeheuer, das oft in der Mythologie vorkommt.“ Gespannt hörte ich ihm weiter zu. Auf mich wirkte er keinesfalls wie ein Ungeheuer.

„Der Held Achilleus wurde, laut griechischer Mythologie, von dem Zentauren Cheiron aufgezogen.“ Interessant, interessant!

„Zentaur ist auch ein Sternenbild des Südhimmels, zudem ein Asteroid zwischen Jupiter und Neptun. Aber er auch ein Wappentier in der Heraldik.“
Da stand ich nun, auf dem MPS Gelände, schaute mit sehnsüchtigem Blick auf den Fühlinger See und lauschte gebannt den Worten eines „Pferdemenschens“. Sein Körper war der eines Pferdes, sein Rumpf und sein Kopf war der eines Menschen. So etwas gibt es eben nur hier!

Aber uns zog es weiter, obwohl ich ihm noch stundenlang hätte zuhören können. Zuerst organisierten wir uns jedoch backfrisches Brot und schlenderten an unendlichen Händlern vorbei. Viele davon kannten wir bereits. An dem Stand, an dem ich letztes Mal meinen Dreispitz gekauft hatte, wurden wir mit großer Freude begrüßt. Und mein riesiger Piratenhut bewundert, da ich ihn tatsächlich eine besondere Persönlichkeit verpasst hatte.

In der Ferne hörten wir bekannte und geliebte Klänge. Eiligst liefen wir auf die Bühnen zu. Konzerte vom Feinsten. Um nichts in der Welt wollten wir unsere Lieblingsbands verpassen: Saltatio Mortis, Versengold, Faun, Saor Patrol, Cultus Ferox, Weltenkrieger, aber auch andere.

Die Folkbühne und auch die Festivalbühne waren von urgemütlichen Liegewiesen und vielen Strohballen umgeben, im Hintergrund der Fühlinger See, zum immer wieder Hineinspringen.

Nur das Sorgenkind, die MPS Bühne prangte auf heißem Asphalt und stand voll in der Sonne. Was für eine unglaublich coole Lösung hatte Gisis Team nun parat? Vor und zwischen den Konzerten sorgten „Löschquads“ dafür, dass die gesamte Umgebung schön nass und frisch blieb. Während der Konzerte pumpten die Quads von allen Notausgängen aus, ununterbrochen erfrischendes Wasser in die Luft. Die Stimmung blieb bombastisch!

Aber weil es so heiß war, sprangen wir anschließend trotzdem noch mal schnell in den kristallklaren See. Stiefel aus, Hut auf die Strohballen geschmissen, Waffen abgelegt und dann hinein ins kühle Nass. Aber Vorsicht, wir waren nicht alleine dort! So durfte sich nämlich niemand wundern, dass bei den heißen Temperaturen plötzlich Drachen oder ähnliche Gestalten aus dem See auftauchten, lach. Wir waren ja schließlich auf dem MPS und von einem einladenden See umgeben!

Und dann sahen wir auch SIE! Ein Umzug ausgefallener Gestalten in wundervollen Kostümen auf dem Weg zur extra eingerichteten Fabelwesen Festival Arena. Das erste Fabelfestival mit Preisverleihung begann in Kürze! „Drache Daselbst“ hatte seinen Ruf in dieser und anderen Welten verlauten lassen und ca. 50 Fabelwesen waren heute seinem Ruf gefolgt! Unglaublich!!!
Nach ungefähr zwei Stunden stand der Sieger fest. Eine sechsköpfige Jury bewertete die besten 10 Plätze, jedoch hatte das anwesende Publikum das letzte Wort. Durch lautes Klatschen eroberte sich „Quaduris, das Meervolk“ eindeutig den 1. Platz und somit auch 1000 Taler! (Am Sonntag stand „Eisdrache Liddy“ auf Platz 1)

Genau diese und tausend andere unglaublich phantastische Augenblicke waren „das MPS“! Veranstalter Gisbert Hiller, bekannt auch als „Gisi“, brachte es mit seinem tatkräftigen Team immer wieder fertig, ein riesiges Event in besondere, mittelalterliche Atmosphäre zu tauchen. Und eins habe ich bei jedem dieser gigantischen Events bemerkt: Wieviel Alkohol auch fließen mochte, welche Waffen auch mitgetragen wurden, das MPS blieb das friedlichste und freundlichste Event, das es tatsächlich immer wieder schaffte, die unterschiedlichsten Wesen zusammen zu bringen. Danke GISI und Team!!!!

Tina Becker & Thorsten Adams (Piratentochter Natascha Becker!)

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