Dänemark's Hauptstadt
Ein Tag in Kopenhagen

Nyhavn
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Mitte August besuchte ich mit Kindern und Enkeln Kopenhagen. Um 10:00 Uhr morgens nahmen wir uns am Hafen einen Hop on  Hop off - Bus, um 17:00 Uhr fuhr unser Schiff wieder zurück nach Kiel. Wir hatten also etwa 6 Stunden Zeit, uns die Stadt anzuschauen. In Nyhavn stiegen wir aus. Das ist ein zentraler Hafen der Stadt, umgeben von einem hübschen Viertel. Charakteristisch ist die Promenade entlang des etwa 500 m langen Kanals mit schönen, alten, bunten Häusern. Hier hat schon Hans Christian Andersen gewohnt und einige seiner wunderbaren Märchen geschrieben. Wir gingen weiter in Richtung Altstadt. Kopenhagen stand ganz im Zeichen der Pride Week, dem größten dänischen Menschenrechtsfestival, dass jedes Jahr stattfindet. Die Stadt war bunt geschmückt in den Farben des Regenbogens. Das liebste Fortbewegungsmittel der Einwohner ist das Fahrrad. Auf 4 Kopenhagener Bürger kommen 5 Fahrräder. Ein sehr gut ausgebautes Radwegnetz macht's möglich. Das Schöne daran ist, dass die einheimischen Autofahrer das respektieren. Auch wir als Fußgänger haben sie als äußerst rücksichtsvoll und freundlich erlebt. Nach einer kleinen Pause in einem Café besuchten wir einen Spielzeugladen mit den allseits bekannten Bausteinen eines dänischen Herstellers, die immer so weh tun, wenn man barfuß drauf tritt, sie wissen schon ... Meine Enkel durften sich hier eine kleine Figur nach eigenen Vorstellungen zusammenbauen, die wir anschließend käuflich erwarben. Weiter ging es zum Schloss Amalienborg, der Stadtresidenz der dänischen Königsfamilie. Wir besichtigten es nur von außen, für einen Besuch im Museum fehlte die Zeit. Schließlich wollten wir alle noch die kleine Meerjungfrau sehen. Wir fanden sie auf unserem Rückweg, an der Uferpromenade Langelinie. Sie ist nur 125 cm groß und gilt als eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt. Sie entstand nach dem gleichnamigen Märchen von H. C. Andersen. Erschaffen wurde sie von Edvard Eriksen. Die Skulptur an der Promenade ist allerdings eine Kopie. Sie wurde immer wieder Opfer von Vandalismus und musste aufwändig restauriert werden. Dennoch übt sie einen eigenartigen Zauber aus. Das Original befindet sich an einem Ort, der nur den Nachfahren des Künstlers bekannt ist. Tschüß, kleine Meerjungfrau, wir müssen auf's Schiff. War nett, Dich kennengelernt zu haben. In den 6 Stunden Aufenthalt haben wir viel gesehen. Ein schöner Ausflug geht zu Ende.

Autor:

Birgit Schwier aus Castrop-Rauxel

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