VLN Lauf 4 Nürburgring am 13.07.2019 - Platz 1 und 2 in der TCR-Wertung für Max Kruse Racing
Benjamin Leuchter und Andy Gülden Sieger der TCR-Wertung

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Die 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy war genau das, was Rennsportfans von einem Rennen erwarten. Die Schlussphase war allerdings an Spannung kaum zu überbieten. Drei Teams kämpften im Sekundenabstand um den Sieg – die Entscheidung fiel erst auf den letzten Metern. Am Ende jubelten Patrick Assenheimer und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 (#6) des Black Falcon Team AutoArena Motorsport. Mit einem Vorsprung von nur 2,023 Sekunden wurde das Duo vor Marek Böckmann und Philip Ellis in einem weiteren AMG GT3 (#2) von GetSpeed Performance abgewinkt. Platz drei beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft sicherten sich Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin im BMW M6 GT3 (#34) von Walkenhorst-Motorsport. Unverständnis gab es bei vielen Besuchern, weil wie in den Vorjahren das Meldeergebnis der GT3- Fahrzeuge (Klasse SP9) nach dem 24h-Rennen enttäuschend war. Bei VLN Lauf 3 waren noch 25 Fahrzeuge gemeldet, für Lauf 5 gab es nur 12 Meldungen. Unter den nicht angetretenen Teams befand sich dann auch der MANN-Filter Mercedes, daher gab es diesmal keinen Einsatz für den Duisburger Lance David Arnold. Einziger Duisburger Vertreter an diesem Renntag war damit Benjamin Leuchter.
„Beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring hatte die Pechsträhne des Teams Max Kruse Racing endlich ein Ende. Nach den drei vorherigen Rennen, an denen die Mannschaft punktelos blieb, fuhren die beiden Piloten Benjamin Leuchter und Andreas Gülden mit einem fehlerlosen Rennen ihren ersten Saisonsieg in der Klasse TCR ein. Direkt dahinter platzierte sich das erstmals eingesetzte „Junioren-Auto“ mit der Schweizerin Jasmin Preisig sowie Loris Prattes und machte damit den Doppelsieg perfekt.“ Im Gesamt-Klassement belegten Benjamin Leuchter/Andy Gülden Platz 24. Die Teamkollegen Jasmin Preisig/Loris Prattes kamen auf einen beachtlichen 31. Gesamt-Platz.

Max Kruse, Team-Gründer: „Ich bin froh, dass wir endlich den ersten Sieg in der VLN einfahren konnten. Es war ein langer und teilweise frustrierender Weg bis hierhin, umso glücklicher sind wir alle, dass es jetzt endlich geklappt hat! Glückwunsch auch an Jasmin und Loris, die gleich bei ihrem ersten Rennen zeigen konnten, dass sie zu Recht für Max Kruse Racing an den Start gehen! Danke an das ganze Team für die gute Arbeit der letzten Wochen. Jetzt werden wir weiter hart arbeiten, um schnellstmöglich weitere Top-Ergebnisse folgen zu lassen.“
Benjamin Leuchter, Pilot und Team-Mitgründer: „Ich freue mich sehr, dass Max Kruse Racing nun endlich für die harte Arbeit belohnt wurde. Nach all dem Pech der letzten Rennen hatten wir nun mal ein Wochenende, an dem endlich alles perfekt funktioniert hat. Wir haben das Auto auf die Pole Position gestellt und einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg herausgefahren. Was mich aber mindestens genauso freut, ist die Tatsache, dass uns unser Junior-Auto mit Platz zwei den Doppelsieg beschert hat.“
Andy Gülden: „Endlich, endlich ist der Knoten geplatzt! Ab jetzt beginnt unsere Saison eigentlich erst. Das Team wächst und es ist grandios, dass wir gleich einen Doppelsieg einfahren konnten. Das komplette Team hat schon das ganze Jahr einen mega Job gemacht und es ist toll, dass wir nun auch mal die Früchte ernten durften. Wir haben das echt verdient!“
Jasmin Preisig: „Ich bin total happy mit dem Ergebnis! Dass wir beide Autos auf P1 und P2 ins Ziel bekommen haben, ist super. Ein großes Lob auch an das Team, das uns ein Top-Auto hingestellt hat. Mein Team-Kollege Loris hat auf Anhieb einen Super-Job gemacht und ich selbst konnte eine neue Bestzeit auf der Nordschleife hinlegen, die ich aber in Zukunft noch weiter runterschrauben möchte. Im Team habe ich mich sofort wohl gefühlt und wir sind heiß auf die nächsten Rennen!“
Loris Prattes: „Als ich am Freitag hier her kam, hatte ich keine Ahnung, wie sich der Golf GTI TCR anfühlt und auch wenig Nordschleifen-Erfahrung. Aber vom ersten Moment an habe ich mich sehr wohl im Auto gefühlt. Im Training konnte ich hinter Benny herfahren und habe da nochmal sehr viel gelernt. Dafür nochmal vielen Dank! Das Qualifying war wegen der Unterbrechung nicht einfach für mich, trotzdem konnten wir auf P 3 fahren.“

Insgesamt haben von den 149 gestarteten Fahrzeugen 118 das Rennen beendet. Der fünfte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am 03. August 2019. Das Rowe 6-Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen ist das längste Rennen der VLN-Saison und gilt als der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Duisburg, 18.07.2019
Hermann van Plüren

Autor:

Hermann van Plüren aus Duisburg

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