Bücherkompass : Ey du fröhliche

Der etwas andere Adventskalender. 24 heitere Erzählungen rund um die Weihnachtszeit im Ruhrgebiet

Ey du fröhliche .....

Schon als ich hier die Vorstellung des Buches gesehen habe, war ich neugierig auf die tollen Geschichten, die einen erwarten werden.
Als ich dann noch gewonnen habe , hab ich mich schon gefreut wie Schneekönig .
Allein das Titelbild macht Vorfreude.
Besonders der Weihnachtsmann, der zum Lied Ey du fröhliche in Ey-Dur anstimmt hat es mir angetan.

Das Buch besteht aus 24 Weihnachtsgeschichten aus dem Ruhrgebiet , also auch als idealer Adventskalender verwendbar.
Wenn ich ehrlich bin, war ich froh, das ich es nach der Weihnachtszeit erhalten habe, den wenn man sich den Inhalt anschaut,
wäre es mir schwer gefallen nur eine Geschichte pro Tag zu lesen.

So dann legen wir mal los..Aber Achtung, wem für kärnige Ruhrgebietslyrik die Antenne fehlt, kann jetzt am besten direkt abdackeln.

Es geht los mit :
Christkindschöön
Eine Geschichte aus dem Leben eines Kindes, dat da am Weihnachtsmorgen auf dat Christkindschöön wattet.
Dat kommt dann auch da angedackelt und macht nach getaner Maloche seinen Flattermann durchs Klofenster.

Dann wird dat informativ wa, nun kommt eine :
Reisekostentagesabrechnung für Engel
Da erfahren wa, dat es da in Essen war und für Pommes Currywust 12,00€ bekommen hat und hinter her Magen-Darm Beschwerden hatte
(na ken Wunna, wenna da 3 Stück von verputzt und noch Cola und Unterberg süppelt )

Nun kommt der :
Kumpel Rupprecht

Ich hab et doch schon imma gewusst, dat son Kerl wie der Rupprecht , mit nen Kreuz wie nen Berchmann nur aussem Ruhgebiet kommen kann.
Ja in dem netten Gedicht erfahrenwa , dat der vonne siebten Sohle kommt und plötzlich da mitte Rute dat fiese Blagen vermachen soll und die nich fiese
Blagen Äppel und Nüssken bekommen.

Nun fängt se an, die
Weihnachtsgeschichte
da gibet im Buch 3 Teile von
Teil 1 spielt da aufem Hof von dat Schreinermeister Jupp, wo das Maria vom Flattermann verklickert bekommt, dat se nen Wonneproppen kricht
Teil 2 spielt vor de Kneipe " Club Chez Bethlehem" abba da is rappelvoll und der Türsteher sacht is nur für Mitgleider, abba weil dat Maria unbedingt wat zum poofen brauch können se dann
hinten inne Schuppen rein.
Teil 3 erzählt da vonne Hirten die beim Feuerchen auffem Feld hocken und der Flattermann den verklickern will, dat der son Engel is und dat da sonne Frau is, mit som echten Wonneproppen inne Hütte

Dann kommt :
Kommado Nikolaus
Da erfahren wa, wie dat so is, son Tach für nen Nikolaus , wo der hin muss übaall z.b. inne Kinnergarten odda zum Damenkegelclub und wat da so los is.

Dann kommt da dat :
Casting für ein Ruhrgebiets-Krippenspiel
dat da so Emma Schanzara odda der Schimanzki so Rollen übernehmen könnten.

Weita gehtz da mit :
Wunschzettel eines Familienvatters
Ja wat solln die da alle krigen , z.b. dat Heini , der Oppa und dat Onkel Fritz ...a Räppelken, nen Hörgerät , ne Pulle Schnaps und für dat Trudi nen Hottemax.

Nun :
Projektvorschlag für die Adventszeit im Heilige Jahr 2010
Da erfahren wa wie das so aufgeteil is wegen de Kulturhauptstadt und so, wer was wo und wann feiern darf.

Nun kürz ich da mal nen bissel ab da, denn da könnt man übbaall wat zukritzeln .
Da kommen dann noch so Geschichten : Halleluja, Weihnachtsmann ,Dienstweihnachtsbaumverordnung dür Ruhrgebietsschulen (DwBm-Vo) , Das schlechte Gewissen, Der Tannebaum vom Nordstern ,Herbert Knebels Weihnachten,
Ey,ey du schöner Weihnachtsbaum ,Warum es den Nikkelaus nicht geben kann, Der versteinerte Wald, Weihnachtliches Städte-Rätsel, Der Bergmann im Himmel oder : Wurst wider Wurst , Dr. Antonia und dat Christkind
und noch Was schenke ich meiner Süßen nur zu Weihnachten.

Verbunden mit sehr gelungenen Illustationen ist dat Büchsken einfach herrlich.
Mein Fazit: " Jeder der sich mit typischen Ruhrgebietsmarotten verbunden fühlt, wird dieses Buch lieben und herzhaft lachen können.Zwar ist es stellenweise etwas übertrieben, aber das gehört ja dazu , denn es sind ja auch keine ernst gemeinten Geschichten.
Für alle anderen, da wo die Antenne fehlt is dat wohl nix, abba dat soll uns nich jucken .

Autor:

Andrea Rettberg aus Bottrop

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