Die hellen und die dunklen Seiten: 15. Say No Party in der Europahalle

Auch auf dem diesjährigen „Say No“-Werbeplakat (Fotografie von Uwe Wortmann - Fotostudio Keep Smile) geht es um Licht und Schatten.                Foto: Wengorz
  • Auch auf dem diesjährigen „Say No“-Werbeplakat (Fotografie von Uwe Wortmann - Fotostudio Keep Smile) geht es um Licht und Schatten. Foto: Wengorz
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„Es ist ein kleines Jubiläum“, freut sich Doris Spangenberg vom Team Jugendarbeit. Bereits zum 15. Mal steigt am Freitag (1. Juni) die große Say No Party in der Europahalle. Neben einem bunten Bühnenprogramm, viel Spaß und Unterhaltung sowie Informationen rund um die Drogen- und Gewaltprävention geht es in diesem Jahr auch um die Gefahren des Internets.

Das Internet birgt Gefahren, die von Jugendlichen leicht unterschätzt werden, weiß BoGi‘s Mitarbeiter Ulli Müller. „Man kann sich dort relativ anonym Leute aussuchen und mobben. Das zieht große Kreise und ist später nicht mehr rückgängig zu machen“, so der Jugendarbeiter.
Deshalb ist das sogenannte „Cybermobbing“ in diesem Jahr erstmals Gegenstand der Say No Aktionswochen und der großen Say No Party, zu der am 1. Juni wieder rund 800 bis 1.000 junge Besucher im Alter von 10 bis circa 15 Jahren erwartet werden.
Aber es wird auch um die positiven Aspekte des World Wide Web gehen.So konnte im vergangenen Jahr mit dem Sänger Lucas Brenton ein junger Musiker für die Party gewonnen werden, der als „virtueller Gast“ aus Australien zugeschaltet wurde. Nun wird es wieder einen solchen Gast geben - den Neuseeländer Zakk d‘Larté. Mit ihm will man, laut Ulli Müller, in diesem Jahr auch erstmals einen Live-Chat während der Veranstaltung ausprobieren. „Wenn sich das technisch umsetzen lässt, ist es - glaube ich - eine tolle Sache“, so Müller.
Weitere Highlights der Veranstaltung sind Auftritte des über die Castroper Stadtgrenzen hinaus bekannten Musikers Fanel Cornelius („The Voice of Germany“), der BoGi‘s -Hausband „Striped Ties“ und des Bochumer Projektes „X-Vision Ruhr“, das junge Künstler in den Bereichen Musik, Tanz und Videoproduktion fördert. Überhaupt sei es das Ziel, jungen Menschen auf der Bühne ein Forum zu bieten, die eine Vorbildfunktion erfüllen sollen. „Es werden zwei Jugendliche auftreten, die hier im BoGi‘s Stammgäste sind und die ihren selbst geschriebenen Hip Hop Song präsentieren“, berichtet Ulli Müller. Durch solche Auftritte solle den jugendlichen Gästen vor Augen geführt werden, was man, mit der nötigen Disziplin und Willenskraft, erreichen kann. Zudem werden die Gäste eine Möglichkeit bekommen, ihr eigenes Talent auf der Bühne zu erproben. „Wenn dabei das eine oder andere versteckte Talent entdeckt wird, haben wir viel erreicht“, so Ulli Müller.
Tickets für die Say No Party (5 Euro im Vorverkauf, 6 Euro an der Abendkasse) gibt es unter anderem in den Sekretariaten der weiterführenden Schulen sowie in den Castroper Jugendzentren.

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