Früher Kohleförderung - Heute Natur!
Ein Stück Irland im Ruhrgebiet

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Erin-Park Castrop-Rauxel - Wo von 1867 bis 1983 Kohle gefördert wurde, ist ein Naherholungs- und kleines Gewerbegebiet entstanden.

1984, mit Stilllegung der Kokerei, endete die Ära des Steinkohlebergbaus in Castrop-Rauxel mit der ersten und letzten kohlefördernden Zeche.
Heute erinnern noch die Fördertürme über Schacht 7 und Schacht 3 an die Kohleförderung vergangener Zeiten. Sie blieben als Industriedenkmal erhalten. Die Schächte wurden verfüllt.
Die Fundamente am Achsenkreuz prägen den Park.

Einer der ältesten noch erhaltenen Türme ist Erin 3. Um den ehemaligen Wetter- und Seilfahrtschacht wurde ein keltischer Baumkreis, in Gedenken an den irischen Gründer William Thomas Mulvany, errichtet. Der Sage nach richtet er sich nach dem "Baumkalender" der Kelten.

Eine faszinierend kleine Landschaft mit Hügeln, Teichen, Blumen und Bachläufen belebt mittlerweile das ehemalige Zechengelände. Alles verbunden durch Wege - das lädt zu einem Spaziergang ein.
Von der Deponie aus, hat man einen beeindruckenden Überblick über den Park. Die Hügellandschaft erinnert an die "Grüne Insel" - Irland.

Einige Firmen haben sich in dem Park angesiedelt.

Der Erin-Park ist jederzeit frei zugänglich. Er ist nicht besonders groß - jedoch gibt es viele Eindrücke die man sammeln kann und Sehenswürdigkeiten. 

In den Teichanlagen haben viele Wasservögel und Fische ein Zuhause gefunden und genießen es sichtbar. Auch die dort lebenden Enten haben genügend Platz für einen Landeanflug im Wasser.

Autor:

Madlen Berlanda aus Recklinghausen

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