EUV und "Mein Ickern" wollen das Familienfest im Jahr 2020 erweitern
Eine Kirmes für Ickern?

Möglicherweise dreht sich 2020 auch ein Karussell auf dem Ickerner Marktplatz.
  • Möglicherweise dreht sich 2020 auch ein Karussell auf dem Ickerner Marktplatz.
  • Foto: Stadt Castrop-Rauxel
  • hochgeladen von Vera Demuth

Drehen sich bald in Ickern Kettenkarussell und Raupe? EUV Stadtbetrieb und der Stadtteilverein "Mein Ickern" denken darüber nach, ob sich das "Ickern feiert"-Wochenende, das seit mittlerweile sechs Jahren im Sommer auf dem Marktplatz Ickern und der Ickerner Straße stattfindet, mit einer Kirmes kombinieren lässt.

"Es gibt vage Vorüberlegungen", sagt EUV-Chef Michael Werner auf Stadtanzeiger-Anfrage. "Die Idee ist da." Beim EUV und bei "Mein Ickern" ist man der Meinung, dass eine Kirmes die Wochenendveranstaltung weiterbringen würde.
Für dieses Jahr zum Familienfest am 1. September sei jedoch die Zeit zu knapp, da die Beschicker bereits ausgebucht seien. Daher soll nun für das Jahr 2020 geklärt werden, ob sich die Idee umsetzen lässt.

Gespräche mit Schaustellern

"Denkbar ist es, man muss es nur mit allen absprechen", so Werner. Das betrifft zum einen die Frage, ob der Termin in Ickern in den Zeitplan der Schausteller passt. Der EUV hat bereits Kontakt zu einigen Beschickern aufgenommen, die grundsätzlich daran interessiert seien, an dem Samstag und dem Sonntag des "Ickern feiert"-Wochenendes mit ihren Angeboten vor Ort zu sein.
"Am Freitag ist das Bürgerpicknick", erklärt Werner, dass der Auftakttag aus Platzgründen für die Kirmes nicht in Frage kommt. Denn zum anderen muss die Frage geklärt werden, wo die Fahrgeschäfte aufgebaut werden können. Neben dem Marktplatz gäbe es dafür wegen der gesperrten Ickerner Straße auch in Richtung In der Wanne Möglichkeiten, entwirft Werner ein erstes gedankliches Szenario.
Beim diesjährigen Familienfest will der EUV gemeinsam mit Schaustellern die Örtlichkeit angucken, um zu eruieren, wo es möglich wäre, Fahrgeschäfte aufzustellen.

Nostalgische Fahrgeschäfte

Passend zum Familienfest – und auch mit Blick auf die räumlichen Gegebenheiten – denkt der Stadtbetrieb dabei an nostalgische Fahrgeschäfte, wie etwa ein kleines Kettenkarussell.
Die Pkw-Stellplätze auf dem Marktplatz Ickern wären an den beiden Kirmestagen für Autofahrer blockiert. "Man muss aber nicht jede Idee gleich schlecht reden", betont Werner. Zudem kämen auch schon jetzt viele Besucher des Familienfestes zu Fuß, sieht er keine Probleme.
Sollten Kettenkarussell und andere Fahrgeschäfte 2020 tatsächlich das Fest "Ickern feiert" ergänzen, wäre es übrigens nicht das erste Mal, dass es in Ickern ein Kirmesvergnügen gäbe. "Eine Kirmes in Ickern ist historisch belegt, aber das ist schon lange, lange her", erklärt Werner.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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