Eine Kirchengemeinde im Norden
Ev. Kirchengemeinde Habinghorst und Ev. Friedenskirchengemeinde schließen sich zusammen

Das Pfarrteam Sven Teschner (v.l.), Dominik Kemper, Nina Ciesielski und Claudia Reifenberger der Evangelischen Kirchengemeinden Habinghorst und Friedenskirchengemeinde vor der Christuskirche in Ickern.
  • Das Pfarrteam Sven Teschner (v.l.), Dominik Kemper, Nina Ciesielski und Claudia Reifenberger der Evangelischen Kirchengemeinden Habinghorst und Friedenskirchengemeinde vor der Christuskirche in Ickern.
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Petrikirche und Christophorusheim an der Wartburgstraße werden aufgegeben. Stattdessen wird die Ev. Kirchengemeinde Habinghorst auf der Lange Straße ein Ladenlokal für Café Q, Weltcafé, Kinderküche und Andachtsraum anmieten. Die Pläne sind Teil des Zusammenschlusses mit der Ev. Friedenskirchengemeinde ab dem 1. Januar 2020.

Seit zwei Jahren verhandeln die beiden Gemeinden in Habinghorst, Ickern und Henrichenburg über einen Zusammenschluss. Am 1. Januar 2020 werden sie sich zu einer Gemeinde vereinigen. Die Presbyterien haben bereits zugestimmt. Die Gründe und die künftigen Pläne stellte das gemeinsame Pfarrteam, bestehend aus Sven Teschner, Dominik Kemper, Claudia Reifenberger und Nina Ciesielski, jetzt während eines Pressetermins vor.
Auf Habinghorster Seite spricht der desolate Zustand der Gebäude für eine Vereinigung. Eine Sanierung der 107 Jahre alten Petrikirche würde 750.000 Euro kosten, eine des Gemeindehauses eine Million Euro, so Pfarrer Sven Teschner. "Wir haben die Summe nicht, und angesichts der Zukunftsperspektive wäre es nicht statthaft, die Summe zu verwenden." Denn wie überall verliert auch die Gemeinde Habinghorst jährlich ein bis zwei Prozent an Gliedern. Zurzeit sind es noch 2.900.
Bei der Friedenskirchengemeinde spricht die Reduzierung von drei auf zwei Pfarrstellen, nachdem Jürgen Dittmer 2017 in Ruhestand ging, für einen Zusammenschluss. Nina Ciesielski, die ihn ersetzt hat, wird die Gemeinde bald verlassen müssen, weil ihr Probedienst als Pfarrerin ausläuft.

Impulse und Chancen

Der Entschluss sei nicht leicht gefallen, betont das Pfarrteam. "Aber es gibt viele Impulse. Man ergänzt sich, und das ist schön und erfrischend", hebt Dominik Kemper (Friedenskirchengemeinde) darauf ab, dass die Vereinigung auch viele Chancen biete.
Zunächst auf zehn Jahre will die neue Gemeinde das Ladenlokal auf der Lange Straße mieten. Weiterhin genutzt werden sollen die Christuskirche in Ickern und die Erlöserkirche in Henrichenburg. "Wir werden drei profilierte Standorte haben", so Teschner.
Die Leute müssten mitgenommen werden, und er habe den Eindruck, dass sich viele mitnehmen lassen ließen, erklärt Teschner. Bereits jetzt verantworten beide Gemeinden zum Beispiel den Konfirmandenunterricht und geben einen gemeinsamen Gemeindebrief heraus.

Gemeindeversammlungen

Nach einer Infoveranstaltung im Herbst 2018 folgen nächste Woche zwei Gemeindeversammlungen: am 4. Juli um 19 Uhr im Christophorusheim, Wartburgstraße 115, und am 7. Juli um 11.30 Uhr in der Christuskirche, Ickerner Straße 51.

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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