Rentier-Schokolade, Badesalz und frische Waffeln
Kita am Wald war beim „Budenzauber“ im Weihnachtsdorf dabei

Katharina Platte (v.l.), Mutter eines Kindes in der Kita am Wald, Leiterin Nina Bredendiek, Mutter Jessica Ott und Julia Hönig-Schletter, stellvertretende Leiterin, sind für die Kita beim „Budenzauber“ im Einsatz.
  • Katharina Platte (v.l.), Mutter eines Kindes in der Kita am Wald, Leiterin Nina Bredendiek, Mutter Jessica Ott und Julia Hönig-Schletter, stellvertretende Leiterin, sind für die Kita beim „Budenzauber“ im Einsatz.
  • Foto: Demuth
  • hochgeladen von Vera Demuth

Mit Basteln haben viele Eltern der Kita am Wald den November zugebracht. Nachdem sich die Rauxeler Elterninitiative entschlossen hatte, beim „Budenzauber“ des EUV an zwei Tagen eine Hütte im Weihnachtsdorf auf dem Altstadtmarkt zu bestücken, hieß es für die Eltern, Ware herzustellen.

„Es war ein super großes Engagement“, freute sich Jessica Ott, deren Tochter Hannah (2) die Kita am Wald besucht. In gemeinsamen Bastelaktionen der Eltern entstanden unter anderem Schlüsselanhänger, Socken, Stirnbänder, Badesalze, Grußkarten und Teelichte, die in der Hütte angeboten wurden. Ott selbst half zum Beispiel bei der Rentier-Schokolade mit: Tütchen mit Geweih, in denen sich Kakaopulver, Schokodrops und Marshmallows befanden.
Angeregt und organisiert wurde die Aktion von den Eltern der Kita. „Es gab eine Arbeitsgruppe, die geguckt hat, wie man das umsetzen kann“, so Ott, die als Mitglied des Elternbeirats in die Planung eingebunden war.
„Hier gibt es viel Zulauf, man erreicht verschiedene Altersgruppen, und wir können auf die Kita aufmerksam machen“, erklärte Katharina Platte, Mutter der 20 Monate alten Franziska, was den „Budenzauber“ für die Kita attraktiv machte. Außerdem sei es schön, dass die Stadt genutzt werde, „weil ja manchmal gesagt wird, dass in der Altstadt nichts los ist“, so Platte, die sich mit einem selbstgemachten Hot Aperol an der Verkaufsaktion beteiligte.

Warmes gegen die Kälte

Warme Getränke – nämlich den Punsch „Heißer Harry“, den es ebenfalls an einem Stand im Weihnachtsdorf gibt – genossen auch Katharina Platte und Jessica Ott, die am ersten Tag zu den Eltern gehörten, die den Stand der Kita betreuten. „Das hilft gegen die Kälte“, verriet Platte. Doch ihr Einsatz wurde auch belohnt. Die Ware fand viel Anklang. „Wir mussten zwischendurch umräumen, damit der Stand nicht so kahl aussieht“, so Platte.
Jeweils Zwei-Stunden-Schichten übernahmen die Eltern – und auch Mitglieder aus dem Team der Kita. Nina Bredendiek, Leiterin der Kita am Wald, und ihre Stellvertreterin Julia Hönig-Schletter waren ebenfalls dabei und verkauften Selbstgebasteltes sowie frische Waffeln. „Der Elternbeirat hatte uns angesprochen, ob die Kita nicht beim ,Budenzauber' mitmachen sollte, und wir waren gleich einverstanden“, berichtete Bredendiek.

Erlös für den guten Zweck

Der Erlös der beiden Verkaufstage ist unterschiedlichen Zwecken gewidmet. Die Einnahmen des zweiten Tages sind für die Kita am Wald bestimmt. Die des ersten Tages kommen der Familie einer Mitarbeiterin zugute. Deren Schwester und Mutter leben in den USA und hatten dort einen Unfall. „Die Schwester wird nie wieder laufen können, und die Mutter ist vorübergehend sehr eingeschränkt“, erläuterte Bredendiek. Ihre Versorgung soll mit dem eingenommenen Geld unterstützt werden.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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