„La Revolucion“

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La Revolucion
(Bitte anklicken: Video zur Berlin-Premiere)

Kubanische Klänge treffen auf klassisches Ballett

– oder umgekehrt.
Die besten Tänzer aus ganz Kuba wurden in einem sechs Wochen dauernden Casting extra für diese Show zusammengestellt. Das Ergebnis ist im wahrsten Sinne ‚atemberaubend’.

Es gibt keinen Stillstand, keinen Einbruch. Die Show beginnt und für zwei Stunden verschlägt es einem die Sprache. Auftakt ist zwar ein klassisches Stück, das eingefleischten Schwanensee-Fans vielleicht für einige Minuten noch Mut und Hoffnung macht auf Althergebrachtes. Aber dieser Eindruck verliert sich, zumindest musikalisch, in Windeseile. Was bleibt, ist die sichtbare Gewissheit, dass
klassisch ausgebildete Tänzer ihr Können auch zu populärer Musik eindrucksvoll präsentieren können. „Es ist wohl die talentierteste Gruppe, mit der ich je zusammengearbeitet habe, so Produzent Jon Lee – und der muss es schließlich am besten wissen. Sechs Wochen liefen die von ihm initiierten Castings in Kuba für die Zusammenstellung seines Show-Ensembles . Hunderte tanzten vor, nur die besten wurden engagiert.

Das Revolutionäre der Show ist das Cross-over der verschiedenen Tanz-Genres: Klassisches Ballett, Salsa, Mambo, Jazzdance oder Hip-Hop werden miteinander verquickt. Bisweilen werden zwei Stilelemente gleichzeitig zur selben Musik getanzt. Auf einer Bühneseite klassisch, auf der anderen modern. Das ist zweifelsfrei eindrucksvoll. Mittendrin liefern die männlichen Tänzer akrobatische Einlagen, dass es dem Zuschauer beim Zuschauen schwindelt.
Völlig unerwartet trifft zudem die Erkenntnis, dass die Musik nicht vom Band läuft, sondern live von einer achtköpfigen Band performt wird. Anfangs ist die Band unsichtbar hinter einem Vorhang verborgen, tritt aber binnen kürzester Zeit voll ins Bühnengeschehen ein. „Die Choreographie ist exakt auf Hits von Shakira (Hips don’t lie), Ricky Martin (She bangs), Bob Marley (No woman no cry), Prince (Purple Rain) oder The Police (Roxanne) abgestimmt, um nur einige zu benennen. „Eine durchgehende Handlung der Show ist nicht nötig – jeder einzelne Tanz erzählt seine eigene Geschichte.“ Sinnliche Passagen kommen keineswegs zu kurz: Tango und Rockballaden untermalen die sehr erotischen Tanzpassagen.

Wer die Auftritte in Dortmund verpasst hat, muss sich keineswegs grämen:

Ab dem 19. Februar bis zum 03. März tritt das Ensemble in Duisburg auf.

Eintrittspreise und Anfangszeiten unter www.ballet-revolucion.de

Autor:

Vera Auffenberg aus Castrop-Rauxel

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