Eltern und Großeltern sehen Gefahrenpotential
Auf der Christinenstraße wird gerast

Zwei Querungshilfen an der Christinenstraße sollen insbesondere den Schulkindern das Überqueren der Straße erleichtern.
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  • Zwei Querungshilfen an der Christinenstraße sollen insbesondere den Schulkindern das Überqueren der Straße erleichtern.
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An der Christinenstraße gilt Tempo 30. An der Kreuzung mit der Born- und Elisabethstraße gibt es zwei Querungshilfen, die vor allem den Schulkindern auf dem Weg zur Elisabeth-Grundschule das Überqueren der Christinenstraße erleichtern sollen. Aber viele Autofahrer seien dort zu schnell unterwegs. Das sagen besorgte Eltern und Großeltern, die in der Verkehrssituation großes Gefahrenpotential sehen.

Sie wandten sich an den Stadtanzeiger, "um auf die unhaltbare Situation aufmerksam zu machen, bevor hier ein Mensch zu Schaden kommt. Durch das Rasen kommt es immer wieder zu gefährlichen ,Begegnungen.'"
Auch LKW, die die Baustelle an der Franzstraße anfahren, sowie Linienbusse seien zu schnell unterwegs.

Eine besondere Gefährdung durch Linienbusse und Lastwagen sieht Bernadette Schwirtz, kommissarische Leiterin der Elisabethschule, hingegen nicht. Sie bestätigt allerdings, dass "grundsätzlich zu schnell gefahren wird", wenn vor Ort niemand kontrolliere.

Die Verkehrssituation rund um die Elisabethschule ist immer wieder Thema in Obercastrop. Dabei geht es nicht nur um die Straßen direkt an der Schule.
Kein Verständnis hat die kommissarische Leiterin der Elisabethschule, Bernadette Schwirtz, beispielsweise für die Geschwindigkeitsregelung auf der Cottenburgstraße. Von der B 235 kommend, gelte für die Kurve Tempo 30. "Aber kurz vor den beiden Zebrastreifen darf wieder 50 gefahren werden. Statt der beiden Zebrastreifen wäre eine Fußgängerampel sinnvoller", meint Schwirtz. In dieser Sache habe sie bereits Kontakt mit der Stadtverwaltung aufgenommen.

"Es wird derzeit geprüft, ob man dort eine Ampel einrichten kann", teilt die städtische Pressestelle auf Stadtanzeiger-Anfrage mit.

Gehäufte "Raser-Beschwerden" bezüglich der Christinenstraße seien indes nicht bei der Stadtverwaltung eingegangen. "Gehen eine Vielzahl von Beschwerden über Geschwindigkeitsüberschreitungen an einer bestimmten Örtlichkeit ein, werden die entsprechenden Stellen zunächst geprüft. In Absprache mit der Polizei können dann gegebenenfalls Messstellen eingerichtet werden", heißt es aus dem Rathaus.

Ein großes Problem sieht die kommissarische Leiterin der Elisabethschule, Bernadette Schwirtz, auch im Verhalten derjenigen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen oder von dort wieder abholen und "dabei im absoluten Halteverbot parken oder sogar auf den Schulhof fahren. Werden sie angesprochen, zeigen sie sich wenig einsichtig. Erst am Freitag war die Polizei wieder vor Ort, um zu ermahnen." Anwohner hätten sich in einem Brief an die Schule erneut über die Parkpraxis von Eltern beschwert.

Dieses "hausgemachte" Problem sei bereits Thema in der Schulkonferenz gewesen. Zwar gibt es in Obercastrop keine Elternhaltestelle. "Wir haben aber extra ein Schulwegkonzept. Darin empfehlen wir den Eltern, die ihr Kind mit dem Wagen zur Schule bringen, in der benachbarten Born- oder Katharinenstraße zu parken." Den restlichen Weg zur Schule könnten die Kinder dann zu Fuß zurücklegen.

Zwei Querungshilfen an der Christinenstraße sollen insbesondere den Schulkindern das Überqueren der Straße erleichtern.
Die Leitung der Elisabethschule wünscht sich an der Cottenburgstraße eine Fußgängerampel statt der beiden Zebrastreifen.

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