Vergammelte Lebensmittel
Refugium für Tiere in Not: "Der Spuk ist vorbei"

Elke Balz muss sich nicht mehr über verdorbene Lebensmittel fürs Refugium ärgern.
  • Elke Balz muss sich nicht mehr über verdorbene Lebensmittel fürs Refugium ärgern.
  • Foto: Archiv
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"Der Spuk ist vorbei", freut sich Elke Balz vom "Refugium für Tiere in Not". Wochenlang hatten Unbekannte nachts verdorbene Lebensmittel über das Hoftor der Einrichtung an der Hochstraße geworfen (der Stadtanzeiger berichtete).

"Brot und Gemüse für die Tiere" hatte auf einem beigelegten Zettel gestanden. "Wer kann nur denken, den Tieren damit etwas Gutes zu tun?", hatte sich Elke Balz gefragt.

Videoüberwachung und Kette

Um die ungewünschten "Lieferungen" zu stoppen, habe man verschiedene Maßnahmen ergriffen, wie zum Beispiel die Installation einer Videoüberwachung am Tor. Außerdem habe sie quer über der Einfahrt eine vier Meter lange Kette angebracht, so dass die Wurfentfernung für Säcke mit Lebensmitteln sehr groß geworden sei.

"Zweimal wöchentlich, meistens montags oder dienstags und dann zum Wochenende hin, wurden die Lebensmittel auf das Gelände geworfen", sagt Balz. Es sei sehr lästig gewesen, das alles zu entsorgen.

Zum Glück sei nun Schluss damit. Dank des Artikels und/oder der ergriffenen Maßnahmen sei das gewünschte Ziel erreicht worden. "Vielleicht ist am Ende aber auch jemand zur Einsicht gekommen", spekuliert Elke Balz. (Prawitt)

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