Lambertusgemeinde und Stadt kooperieren
Baustart fürs Marcel-Callo-Haus

Startschuss für das neue Marcel-Callo-Haus mit Vertretern der St. Lambertusgemeinde, der Stadtverwaltung und Architekten.
  • Startschuss für das neue Marcel-Callo-Haus mit Vertretern der St. Lambertusgemeinde, der Stadtverwaltung und Architekten.
  • Foto: Demuth
  • hochgeladen von Vera Demuth

Das Kinder- und Jugendzentrum Marcel-Callo-Haus bekommt ein neues Zuhause. Lange war der Neubau als Teil des Projektes Widumer Tor geplant, jetzt wird er umgesetzt. Bauabnahme des an der Ecke Widumer Straße/Schillerstraße geplanten Gebäudes soll im September 2020 sein, hoffte Karl Fromme vom gleichnamigen Bauunternehmen beim Pressetermin am Donnerstag (31. Oktober).

Zweigeschossig auf einer Grundfläche von rund 400 Quadratmetern wird sich das Gebäude auf dem ehemaligen Tankstellengelände erheben. Es wird neben dem Marcel-Callo-Haus der katholischen Kirchengemeinde St. Lambertus auch das städtische Familienbüro beherbergen. Künftig wollen sich hier Kirche und Stadt gemeinsam auf den Weg machen, um Jugend- und Beratungsangebote vorzuhalten. "Auch die Frühen Hilfen werden einziehen", kündigte Sozialdezernentin Regina Kleff an. "Es wird ein niederschwelliger Ort der Begegnung, Kommunikation, Interaktion und der sozialen Verantwortung", so Meinolf Kopshoff, Geschäftsführer des Marcel-Callo-Hauses.
Die Bauarbeiten an der Widumer Straße beginnen jetzt, werden aber nicht sofort zu erkennen sein. "Wir werden nicht in anderthalb Wochen ausschachten", erklärte Architekt Jörn Leder. Zunächst müssten zum Beispiel der Baustromanschluss eingerichtet und Abfangarbeiten erledigt werden, um den Bürgersteig vorm Absacken zu bewahren. Die Kampfmittelsondierung ist bereits erledigt, und der Bodenaustausch auf dem ehemaligen Tankstellengelände erfolgte bereits bei deren Abriss.

Investition von 2,5 Millionen Euro

Das Investitionsvolumen für den Neubau des Marcel-Callo-Hauses beträgt rund 2,5 Millionen Euro. An den Kosten beteiligen sich das Erzbistum Paderborn und die Kirchengemeinde St. Lambertus. Das Bauvorhaben wird zudem mit rund einer Million Euro aus Mitteln des NRW-Sonderprogramms „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ gefördert. "Ohne den Zuschuss wäre die Realisierung weit schwieriger", betonte Kopshoff. Zusätzlich leistet die Stadt Castrop-Rauxel einen Eigenanteil von zehn Prozent der Fördermittel.
Das Marcel-Callo-Haus bildet den zweiten Bauabschnitt des Projektes Widumer Tor. Der Rochus-Kindergarten wurde vor drei Jahren eröffnet; als dritter Abschnitt soll ein an den Jugendtreff angrenzendes Mehrgenerationenhaus folgen.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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