Stadt will Förderantrag stellen
"Dorferneuerung" in Henrichenburg?

Der Landschaftsarchäologische Park in Henrichenburg. Foto: Archiv
  • Der Landschaftsarchäologische Park in Henrichenburg. Foto: Archiv
  • hochgeladen von Nina Möhlmeier

Plätze, Straßen und Wege gestalten, ortsbildprägende Gebäude erhalten, Gemeinschaftseinrichtungen schaffen: Das sind Ziele des Förderprogramms „Dorferneuerung 2019“ des Heimatministeriums NRW. Wie im Januar vom Stadtanzeiger berichtet, ist Henrichenburg als einziger Castrop-Rauxeler Stadtteil förderberechtigt. Sowohl Gemeinden als auch Privatleute können bis zum 13. September Förderanträge stellen. Und genau das will die Stadtverwaltung auch tun.

Während das Land mit dem Förderprogramm Anfang des Jahres bei der SPD Henrichenburg keine offenen Türen einrannte, sah das bei der Henrichenburger CDU anders aus. "Nach dem Hinweis des Stadtanzeigers haben wir uns mit dem Projekt 'Dorferneuerung' beschäftigt", erklären CDU-Ratsherr Josef Berkel und Jonas Ehm, Vorsitzender der CDU Henrichenburg, jetzt im Gespräch mit unserer Redaktion. Besonders im Blickpunkt steht dabei der Landschaftsarchäologische Park an der Freiheitstraße/Wartburgstraße.

Gestaltungsideen
Hier gibt es seitens der CDU folgende Gestaltungsideen, die die Verwaltung mithilfe der Fördergelder umsetzen soll:
- Lichtinszenierung/Illumination der Bäume und Hecken - Funktionale Beleuchtung (beispielsweise Stelen) der Wege im Park
- Beleuchtung/Illumination gegebenenfalls in ein übergeordnetes Beleuchtungskonzept für den Bereich Wartburgstraße/Freiheit-straße/Kanal integrieren - Befestigung (und Aufwertung) der wassergebundenen Wegedecke, zum Beispiel mit Pflastersteinen
- Minimalistische Gestaltungselemente beziehungsweise dem Charakter des Parkes entsprechende Möblierung; Berücksichtigung entsprechender einsehbarer Standorte für Sitz-/Liegegelegenheiten im Park, beispielsweise auf dem ehemaligen Burgplatz.
- Strom- und Wasseranschlüsse für Veranstaltungen
- Leerrohre für Breitbandversorgung im Landschaftsarchäologischen Park (zudem könnte auch die Hagenstraße mitberücksichtigt werden)
- Ladestation für E-Bikes/Pedelecs.

Verwaltung will Förderantrag stellen
Die Stadtverwaltung möchte einen Förderantrag stellen. Noch sei dies aber nicht geschehen, erklärt Stadtsprecherin Nicole Fulgenzi auf Anfrage.
Im Januar hatte es seitens der Verwaltung noch geheißen, dass man nichts anstoßen werde, da man "im Moment andere Schwerpunkte" setze. Nach einem Abstimmungsgespräch im April fand dann offenbar ein Umdenken statt.

Bevor ein Antrag gestellt werde, seien unter anderem noch Absprachen mit der Denkmalbehörde notwendig. Zudem soll eine Bürgerwerkstatt stattfinden (Ende Mai/Juni). So soll den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, Ideen, Anregungen oder auch Kritik zu äußern und mitzuteilen, welche Art der Nutzung sie sich im Landschaftsarchäologischen Park vorstellen könnten.

Josef Berkel hofft indes, "dass die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen nicht so lange dauert wie der Park- & Ride-Parkplatz, der seit acht Jahren in Planung ist."

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