Kampstraße: Anwohner der Querstraße begrüßen die Aufhebung der Einbahnregelung

Zunächst versuchsweise für drei Monate wird die Einbahnregelung der Kampstraße aufgehoben. Foto: Thiele
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Die Einbahnregelung innerhalb der Kampstraße zwischen Quer- und Römerstraße soll versuchsweise für drei Monate aufgehoben werden. Dies schlägt die Stadtverwaltung vor. Damit reagiert sie auf den Antrag von Jürgen Siemon, Anwohner der Querstraße, bei der letzten Sitzung des Betriebsausschusses 1, die Einbahnregelung zurückzunehmen, da diese die Querstraße belaste.

„Sowohl Pkw als auch Lkw könnten dann die Kampstraße wieder in beiden Richtungen befahren“, erläutert Gunther Gabka vom Bereich Ordnungswesen. Sollte festgestellt werden, dass eine Begegnung der Fahrzeuge nicht möglich ist, weil die Straße zu schmal ist, könnte man eventuell den Lkw-Verkehr auf eine Richtung beschränken.
Daneben schlägt die Verwaltung vor, die geplante Einbahnregelung an der Hugostraße zwischen Quer- und Römerstraße nicht einzurichten. „Stattdessen wollen wir in der Mitte der Strecke eine Lücke zum Ausweichen schaffen, ähnlich wie bei einem Alpenpass“, so Gabka.
Außerdem sei geplant, auf beiden Straßen jeweils für einige Tage ein Verkehrszählgerät aufzubauen.
Die Entscheidung über die versuchsweisen Maßnahmen wird auf den kommenden Sitzungen des B1 (30. April) sowie des Rates (8. Mai) fallen. „Wenn wir grünes Licht bekommen, können wir die Maßnahmen zügig umsetzen“, sagt Gabka.
„Unser Hauptziel war die Aufhebung der Einbahnregelung. Das haben wir erreicht“, kommentiert Jürgen Siemon den Vorschlag der Stadtverwaltung. Falls nach Ende des Versuchs an der Kampstraße eine Einbahnregelung nur für Lkw eingerichtet würde, „wäre das trotzdem ein Erfolg“, so Siemon. Denn 40 Lkw, die dann am Tag die Querstraße entlangführen, seien besser als 2.000 Pkw.
Die Hugostraße, wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, nun nicht als Einbahnstraße einzurichten, betrachtet Siemon als „zweitbeste Lösung“. Vor drei Jahren sei der Abschnitt zwischen Römer- und Querstraße bereits eingeengt worden. „Der Parkstreifen ist auf der Fahrbahn aufgemalt, so dass die Autos mit allen vier Rädern auf der Fahrbahn parken“, schildert Siemon die aktuelle Situation. Dadurch bliebe weniger Platz zum Fahren.
Sein Lösungsansatz sah daher vor, dass die Stadt es stattdessen erlauben würde, dass Autofahrer halb auf dem Gehweg parken dürfen. „So würde man enorm viel Fahrbahnbreite gewinnen“, erklärt Siemon. Diesem Vorschlag habe die Stadtverwaltung jedoch eine Absage erteilt, was Siemon nicht ganz nachvollziehen kann. „Denn auf den anderen Straßen hier wird doch auch so geparkt.“

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