Opel-Schließung: Vertreter betroffener Kommunen beraten in Bochum

Dr. Ottilie Scholz hatte zum Beratungstreffen eingeladen. Foto: privat
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„In bester Ruhrgebietstradition müssen und werden wir beim Thema Opel alle an einem Strang ziehen“, bekräftigte der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann bei einem Treffen in Bochum. Dort wurde – auf Einladung von Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz – mit Vertretern der von einer möglichen Opel-Werkschließung betroffenen Kommunen über das weitere gemeinschaftliche Vorgehen beraten. Auch Heiko Dobrindt, Technischer Beigeordneter der Stadt Castrop-Rauxel, hatte an dem Treffen teilgenommen.

Die Ruhrgebietsstädte agieren solidarisch und gemeinschaftlich – dies war der Tenor des Treffens in Bochum. „Aber wir kämpfen in erster Linie um einen zukunftsorientierten Erhalt der Fahrzeugproduktion in Bochum und erst danach um eine sinnvolle Nachnutzung ungenutzter Opel-Werksflächen“, stellte Dr. Ottilie Scholz klar.
Helmut Diegel, Hauptgeschäftsführer IHK Mittleres Ruhrgebiet: „GM hat sich seiner Verantwortung für Arbeitsplätze, für die Menschen, für den sozialen Frieden in dieser Region zu stellen. Alle Flächen, die Opel in Zukunft in Bochum nicht mehr braucht, gehören ins Eigentum der Stadt, damit wir gemeinsam daran arbeiten können, neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze nach Bochum zu holen.“
Eine Werkschließung würde nicht nur Bochum, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet tangieren.
Neben Bochum mit 1.940 Beschäftigten berührt die geplante Schließung ebenfalls die Städte Dortmund mit 620 Mitarbeitern, Herne mit 430, Castrop-Rauxel mit 300, Gelsenkirchen mit 250, Recklinghausen mit 180 und Witten mit 160 sowie die anderen Kommunen mit insgesamt 120 Arbeitnehmern.

Autor:

Verena Wengorz aus Castrop-Rauxel

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