„Sichere Rente“

Vertreter von DGB, IGBCE und den Postsenioren sowie weitere Beteiligte laden zur Kundgebung am 1. Mai. Foto: Vera Demuth
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Die Rente wird im Mittelpunkt der Feierlichkeiten des DGB-Ortsverbands Castrop-Rauxel zum Tag der Arbeit stehen. Demonstration und Kundgebung am 1. Mai finden diesmal unter dem Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa“ statt.

Die Teilnehmer der Kundgebung treffen sich um 10 Uhr am AWO-Seniorenzentrum, Lange Straße, und ziehen ab 10.30 Uhr zum Ickerner Marktplatz. Begleitet werden sie dabei von der Sambaband Buena Vista Rio. Auf dem Platz wird Dirk Neumann von der DGB-Bundesvorstandsverwaltung in Berlin die Mairede halten – nach den Eröffnungsworten von Udo Behrenspöhler, dem Vorsitzenden des DGB-Ortsverbands Castrop-Rauxel, und Bürgermeister Johannes Beisenherz. Im Anschluss erwartet die Teilnehmer ein Rahmenprogramm mit Musik der Band Unerhört, Infoständen der Gewerkschaften sowie Hüpfburg und Rollenrutsche für die Kinder.
Neben der Rente und der Frage, wie Altersarmut verhindern werden kann, sollen auch die Leiharbeitersituation in Castrop-Rauxel und das Thema Aufstocker angesprochen werden. „Bei der Bedeutung der Arbeit ist in den letzten zehn Jahren eine Kehrtwende eingetreten. Sie ist so billig, dass sie keinen Respekt mehr erfährt“, erklärt Udo Behrenspöhler. Und Josef Hülsdünker, Vorsitzender des DGB Emscher-Lippe, ergänzt zur Aufstockerproblematik: „Das ist eine Umverteilungsproblematik. Die Unternehmen lassen sich einen Teil des Lohns durch Steuern ersetzen.“
Zudem soll darüber diskutiert werden, wie der begonne Strukturwandel in der Region erfolgreich und sozial verträglich zu Ende geführt werden könne, was vor dem Hintergrund, dass der Staat finanziell nicht handlungsfähig sei, ein Problem darstelle.
Ein weiteres Thema wird die nun endgültig beschlossene Schließung des Bochumer Opelwerkes sein, von der auch 300 Castrop-Rauxeler betroffen sind.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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