Stärkungspakt Stadtfinanzen: Forum GmbH im Blick

Bürgermeister Johannes Beisenherz.               Archiv-Foto: Thiele
  • Bürgermeister Johannes Beisenherz. Archiv-Foto: Thiele
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Die Zeit drängt. In der Ratssitzung am 21. Juni sollen die Sparvorschläge zum Stärkungspakt Stadtfinanzen beschlossen werden - am 30. Juni muss der Sanierungsplan der Bezirksregierung vorliegen.

Die „externe Lenkungsgruppe Stadtfinanzen“ tagte nun zum sechsten Mal. Dabei rückt die Forum GmbH immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. „Einen nicht unerheblichen Konsolidierungsbeitrag“ werde die Forum GmbH leisten, verkündete Bürgermeister Johannes Beisenherz. Inzwischen liege das Gutachten eines externen Wirtschaftsprüfers vor, der sämtliche Möglichkeiten durchgerechnet habe. Als einen „Anstoß, in welche Richtung es gehen könnte“, nannte Beisenherz den seit Längerem diskutierten Verkauf des Hauses der Wirtschaft. Welche Summen ein solcher Verkauf einbringen würde, sei „schwer abzuschätzen“. Klar sei allerdings: „Selbst wenn es unter Buchwert verkauft wird, machen wir langfristig einen Gewinn.“
Auch der Betrieb von Stadt- und Europahalle - beide Eigentum der Forum GmbH - sei auf alle Eventualitäten hin überprüft worden. So könne es „sinnvoll und richtig“ sein, die Klimatechnik in beiden Hallen zu erneuern. Dies sei eine kurzfristige Investition (rund 500.000 Euro), die auf lange Sicht kleine Gewinne, vor allem aber auch einen ökologischen Nutzen brächte. Auch die Möglichkeit eines „Worst Case“ - eine Schließung beider Hallen - sei zumindest in Betracht gezogen worden. Gäbe es keine Stadthalle mehr, hieße das allerdings auch „mehr oder weniger, das WLT ist platt“, so Beisenherz.
Wie bei der Stadt, werde es auch bei der Forum GmbH keine betriebsbedingten Kündigungen geben, stellte Beisenherz klar.
Zur Personalsituation der Stadt liege inzwischen eine Fluktuationsanalyse bis 2021 vor. Von rund 1.000 Stellen, seien es „circa 203 Stellen, die bis 2021 wegfallen.“ Dabei gehe man nun davon aus, dass 50 Prozent dieser Stellen nicht mehr nachbesetzt werden. „Wir gehen wirklich an die Substanz der Kernverwaltung, denn hinter all diesen Stellen stehen Aufgaben, die gelöst werden müssen“, erklärte der Bürgermeister.

Autor:

Verena Wengorz aus Castrop-Rauxel

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