Stadt will Gespräch aufnehmen
Wie geht es nun am Alten Garten weiter?

Den Bau von mehr als 40 Wohneinheiten wollte die Stadtverwaltung nördlich und östlich der Grundschule Alter Garten in Henrichenburg ermöglichen. Durch den Verkauf des potentiellen Baugeländes von Ludwig Kloth an Thomas Krämerkämper ist das Bauprojekt in dieser Form hinfällig.

„Es wäre schön gewesen, wenn wir hier mehr Grundstücke für Häuslebauer hätten umsetzen können“, sagt der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt dazu, dass die Verwaltung ihre Pläne nun nicht wie vorgesehen verwirklichen kann. „Der neue Eigentümer hat andere Vorstellungen.“
Da es nicht sinnvoll sei, einen Plan zu entwickeln, der dann nicht umgesetzt werde, so Dobrindt, sollen jetzt Gespräche zwischen Thomas Krämerkämper und der Stadtverwaltung klären, wie es weitergeht. „Es macht Sinn, einen Plan zu entwickeln, der im Sinne aller ist.“

Weniger Wohneinheiten

Weil Krämerkämper das 1,8 Hektar große Areal gekauft hat, um die umstrittene Bebauung des darin enthaltenden Bolzplatzes zu verhindern, müsse man künftig von weniger Wohneinheiten ausgehen, sagt Dobrindt. Die übrigen Flächen könnten aber noch bebaut werden.
Auf die ursprüngliche Planung hätten die Ergebnisse der Gutachten, insbesondere des ökologischen, die ein Projektentwickler im Auftrag des Vorbesitzers Ludwig Kloth erstellt, sicherlich Einfluss gehabt, erklärt Dobrindt. Wie berichtet, erwartet Thomas Krämerkämper die Ergebnisse der Gutachten im Frühjahr und will auf ihrer Grundlage neue Ansätze entwickeln. Auf der Basis der neuen Konzeption von Krämerkämper, so der Technische Beigeordnete, müssten Lärm- und Umweltaspekte ebenfalls geklärt werden und Bestandteil des weiteren Vorgehens sein.
Bislang hatte die geplante Wohnbebauung an der Grundschule Alter Garten bereits mehrmals auf der Tagesordnung von Umwelt- und Bauausschuss sowie Rat gestanden. Ohne den Eigentümerwechsel wären im Laufe dieses Jahres die öffentliche Auslegung und anschließend der Satzungsbeschluss für die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt. Normalerweise hätte der Bebauungsplan noch 2019 beschlossen werden können, so Dobrindt. Unter den neuen Voraussetzungen hält er dies für unwahrscheinlich.

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