Ein Tag am Strand in der Kita Michaelstraße

Strandlandschaft
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Liebevoll hatten die Vorschulkinder des Städtischen Kindergarten Michaelstraße zusammen mit ihrer Erzieherin Anette Wicklein in Herne ihre Turnhalle in eine Strandlandschaft verwandelt. Die Teamer der DLRG Dagmar und Martin Baak waren bei ihrem Eintreffen begeistert von so einer tollen Kullisse.

Wasser ist ein tolles Element - aber es hat auch negative Seiten. Dies belegen seit Jahren immer wieder die Untersuchungen der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft. So ertranken 2012 in Deutschland 457 Menschen, davon waren „nur“ 9 Kinder im Kindergartenalter. Nie war die Zahl der Kinder bis fünf Jahre geringer.
Das ist ein Erfolg, der auch der intensiven Aufklärungsarbeit zu verdanken ist, die vor 13 Jahren unter anderem mit dem DLRG/NIVEA Kindergartenprojekt begonnen hat.
Bei diesem Projekt werden Kindergartenkinder und deren Eltern in einer bundesweiten Kampagne frühzeitig über Gefahren, die im und am Wasser lauern, aufgeklärt. Ob im Urlaub, an der Ostsee oder auf Mallorca: Wenn die Baderegeln beachtet werden, lassen sich viele mögliche Unfälle verhindern. Selbst der heimische Gartenteich oder die Regentonne kann für kleine Kinder zur tödlichen Gefahr werden.
In vielen Kindereinrichtungen ist die DLRG mit ihrem kindgerechten Spiel- und Informationsprogramm regelmäßig zu Gast.

„Stopp, Nobby!“, hallt es durch den Gruppenraum. Die Kinder helfen mit Feuereifer dem süßen Seehund, dass er beim abschließenden Puppentheater alles richtig macht. Dagmar Baak von der DLRG Castrop-Rauxel ist begeistert, denn das gerade Erlernte scheint bei den Kindern gut angekommen zu sein.

Die Vorschulkinder der Städt. Kita Michaelstraße haben an diesem Tag mit den Teamern des DLRG/NIVEA Kindergartentages das richtige Verhalten im, am und ums Wasser herum gelernt.
Sowohl beim Baderegellied als auch beim Puzzle waren sie voll bei der Sache. Vor dem Schwimmen duschen - Nichtschwimmer nur bis zur Brust ins Wasser, diese und viele andere Baderegeln zu beachten, ist nun kein Problem mehr für die Kinder.
Mit viel Spaß haben die Kinder die Bedeutung der Flaggen am Strand kennengelernt. Bei der Bewegungsgeschichte wurden mit viel Lachen Wellen mit dem großen Schwungtuch gemacht. Das „Hilfe“-Rufen hörte man fast bis auf die Straße. Die Vorschulkinder probierten die Rettungsgeräte Boje und Ball aus und retteten sich gegenseitig aus dem „bunten Meer“.
So sind die zwei Stunden schnell umgegangen und die Vorschulkinder wurden zum Abschluss mit einer Urkunde, einem Wasserball und kleinen Präsenten belohnt, die sie noch einige Zeit an diesen Tag erinnern sollen.

Autor:

Martin Baak aus Castrop-Rauxel

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