Urlaub in Corona-Zeiten
Wanderung am Klausberg im Ahrntal

An der Bergstation am Klausberg steigen wir auf ca. 1600 Meter Höhe aus der Seilbahn aus und genießen einen ersten Ausblick auf die Zillertaler Alpen. Diese Bergkette begrenzt das Ahrntal nach Norden hin und bildet auch die Grenze zu Österreich.
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  • An der Bergstation am Klausberg steigen wir auf ca. 1600 Meter Höhe aus der Seilbahn aus und genießen einen ersten Ausblick auf die Zillertaler Alpen. Diese Bergkette begrenzt das Ahrntal nach Norden hin und bildet auch die Grenze zu Österreich.
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Auch aus unserem kürzlich beendeten Bergurlaub im Ahrntal (Südtirol) möchte ich hier die eine oder andere Wanderung präsentieren. In diesen Corona-Zeiten sollte man aber sicher vorab einige Worte dazu verlieren, wie sich so ein Urlaub gestaltet bzw. gestalten lässt.

Wir hatten diesen 2-wöchigen Urlaub bereits im Januar gebucht, also deutlich bevor absehbar wurde, welche Einschränkungen sich im Laufe der Corona-Pandemie noch ergeben würden. Da Südtirol durchgehend vergleichsweise wenig von Corona betroffen war, hatte ich immer die Hoffnung, dass der Urlaub zustande kommt. Es war aber sicher ein glücklicher Umstand, dass die Reisewarnungen in Europa und die Einschränkungen an den Grenzen nur wenige Tage vor unserem Urlaubsstart aufgehoben wurden.

Aus Überzeugung verzichten wir schon seit langer Zeit auf Urlaube mit dem Flugzeug und in Hotels. Auch dieses Mal hatten wir privat eine Ferienwohnung auf einem Bauernhof gebucht. Neben dem Camping ist diese Form des Urlaubes jetzt in der Corona-Zeit ja groß im Kommen, wir mussten uns aber nicht umstellen. Vor Ort gelten praktisch die gleichen Regeln wie hier bei uns, d.h. Abstände einhalten und Maskenpflicht in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants usw. Als Selbstversorger haben wir natürlich mehrfach Lebensmittelgeschäfte aufgesucht, Restaurants aber dieses Mal vermieden. Draußen vor den bewirtschafteten Almhütten auf den Bergen haben wir uns aber gerne die eine oder andere Pause gegönnt. Für einige Wanderungen haben wir auch Busse genutzt, aber hier ergab sich überhaupt kein Problem, da Diese mangels anderer Wanderer nur sehr schwach besetzt waren. In den Bergen selber werden die Corona-Abstände ja sowieso eher in Kilometern denn in Metern gemessen, aber dieses Mal war die Einsamkeit in den Bergen speziell in der ersten Woche fast schon unheimlich. Unter dem Strich habe ich mich in Südtirol deutlich weniger gefährdet gefühlt als hier zuhause und das auch unter Berücksichtigung der hier inzwischen deutlich gesunkenen Infektionszahlen. Es wäre sicher unschön gewesen, wenn der Urlaub immer unterschwellig durch ein ungutes Gefühl belastet gewesen wäre.

Jetzt aber zu unserer Wanderung dieses Tages:
Es war geplant aus dem Ahrntal zunächst mit der Seilbahn von Steinhaus aus auf eine Höhe von ca. 1600 Metern hinauf auf den Klausberg zu fahren. Von dort sollte es dann zu Fuß bis auf einer Höhe von etwas über 2600 Metern über das Klausjoch gehen um dort dann entlang des Grates einer Bergkette und über einen anderen Übergang zurück in das Gebiet des Klausberges zu wandern. Leider machten uns auf den letzten Höhenmetern Schneefelder einen Strich durch die Rechnung. Da dadurch weder die Wegmarkierungen sichtbar waren noch wir für solche Verhältnisse ausgerüstet waren haben wir die Tour kurz vor dem höchsten Punkt abgebrochen. Zunächst etwas enttäuscht konnten wir die Tour aber letztendlich trotzdem genießen und haben die gewonnene Zeit dann für schöne Pausen und einen anderen Rückweg genutzt. Mehr dazu und zu den anderen Eindrücken finden sich in den Bildunterschriften.

Viel Spaß beim Durchblättern!

Autor:

Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel

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