Ex-Profi auch "amtlich" wieder in Castrop-Rauxel
Ein neuer Lebensabschnitt für Marc Kruska

Marc Kruska hat sich als Vertragsamateur dem Landesligisten FC Frohlinde angeschlossen.
  • Marc Kruska hat sich als Vertragsamateur dem Landesligisten FC Frohlinde angeschlossen.
  • Foto: Thiele
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Seit einer Woche ist Marc Kruska auch "amtlich" wieder zuhause – nach einer 20 Jahre langen Fußballer-Laufbahn. Im Bürgerbüro des Rathauses bekam er den Personalausweis, mit dessen Eintragungen der 32-Jährige wieder zum Castrop-Rauxeler wurde.

Im Sommer 1999 hatte Marc Kruska den VfR Rauxel verlassen und schloss sich den C-Junioren von Borussia Dortmund an. Das war der Anfang einer Karriere mit 472 Spielen als Profi.

Für Marc Kruska beginnt dieser Tage ein neuer Lebensabschnitt. Sein neuer Arbeitgeber ist der Zweitligist VfL Bochum. Beim Verein von der Castroper Straße verdient der Rauxeler als Co-Trainer der U19-Junioren seine Brötchen.

Dadurch, dass er jetzt in Castrop wohnt, ist der Weg zur Trainingsstätte seines Teams an der Hiltroper Straße über Obercastrop und Gerthe ein kurzer. „Ich bin in zehn Minuten da“, berichtet Marc Kruska, der sich zudem als Vertragsamateur dem FC Frohlinde (Landesliga) angeschlossen hat.

„Das ist das Schöne an Castrop-Rauxel. Es ist hier ruhig. Man bekommt hier alles geboten, was man braucht. Zum Beispiel schöne Restaurants und die Gelegenheit für einen täglichen Einkauf. Sollte ich doch etwas vermissen, werde ich mit einer kurzen Fahrt in eine der Nachbarstädte fündig.“

Von Dortmund ging es für Kruska in seiner Laufbahn über den FC Brügge (Belgien), Energie Cottbus, den FSV Frankfurt, den SC Paderborn und nach einem Intermezzo bei Werder Bremen II abschließend zu F91 Düdelingen (Luxemburg).

Von seiner zweiten Profi-Station nach dem Beginn beim BVB schwärmt Kruska noch heute: „Brügge hat eine wunderschöne, malerische Innenstadt.“ Den Vorurteilen gegenüber Cottbus entgegnet er mit Vehemenz: „Es soll keiner behaupten, dass sei eine Stadt, der es an vielen Dingen fehle, nur weil sie im Osten liegt. Ich habe mich hier nie allein gefühlt. Außerdem hat die Stadt ein tolles Umland.“

"Ich bin kein Großstadt-Mensch"

In Frankfurt wohnte Marc Kruska in einem Stadtteil außerhalb der Metropole und betont: „Ich bin kein Großstadt-Mensch.“ Über Paderborn könne er nichts sagen. Kruska: „In der Zeit dort habe ich in Castrop-Rauxel gewohnt.“ In Bremen war der Castrop-Rauxeler nur sechs Monate. Von Luxemburg schwärmt Marc Kruska in den höchsten Tönen: „Es ist wirklich ein sehr schönes Land, auch wenn viele Dinge hier teuer sind.“ Die Nähe zur Mosel macht einiges wett. Landschaftlich ist es dort toll.“

"Am liebsten auf Fußballplätzen"

In Castrop-Rauxel hat Kruska einige Lieblingsorte, wo man sich gut erholen kann. Welche das sind, lässt er offen, sagt aber: „Am liebsten bin ich auf den Fußballplätzen unserer Stadt.“

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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