Gegen den Missbrauch: KiJuPa veranstaltet Aktionstag für ehemalige Kindersoldaten

Zahlreiche rote Hände sollen auf die Situation von Kindersoldaten aufmerksam machen. Foto: Wengorz
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Weltweit werden rund 250.000 Kinder als sogenannte Kindersoldaten missbraucht. „Das geht nicht“, finden die Mitglieder des Castroper Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) und setzen sich in diesem Jahr mit verschiedenen Aktionen für die Rechte dieser Kinder ein. Am Samstag (13. April), in der Zeit zwischen 13 und 16 Uhr, veranstalten sie den Aktionstag „Schwimmen für die Anderen“ im Hallenbad an der Bahnhofstraße.

„Achtung!“, „Stopp!“, „So etwas darf es nicht geben!“ Dies sollen die zahlreichen roten Hände symbolisieren, die die Mitglieder des Castroper Kinder- und Jugendparlaments in den vergangenen Wochen gesammelt haben. Sie waren an ihren Schulen unterwegs, haben sich mit großer Hingabe dem Thema gewidmet und Aufklärungsarbeit geleistet.
„Los ging es am 12. Februar, dem internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten“, berichtet Ulrike Wolowski-Hassel, Koordinatorin des Castroper KiJuPa.
Diesen Tag, der auch als „Red Hand Day“ bekannt ist, gibt es seit rund zehn Jahren. Als Zeichen des Protests konnten in dieser Zeit fast 390.000 rote Handabdrücke in über 50 Ländern gesammelt werden.
Auch beim Aktionstag „Schwimmen für die Anderen“ soll die Sammlung weiter fortgeführt werden, erklärt Wolowski-Hassel. „Ich glaube, es ist sehr sehr wichtig, die Aufmerksamkeit weiter auf dieses Thema zu lenken“, ist sie überzeugt. „Toll finde ich auch, dass die Kinder es selbst vorgeschlagen haben. Sie haben das Thema sehr stark verinnerlicht und wollen das Geld, das bei dem Aktionstag zusammenkommt, für die Kindersoldaten spenden.“
Der Ablauf wird dabei folgendermaßen aussehen: Ab 13 Uhr können sich die Teilnehmer, die jeweils ihre eigenen Sponsoren (Eltern, Großeltern und andere) mitbringen, anmelden. Ab 14 Uhr geht es dann ab ins Becken. Für jede geschwommene Bahn wird ein bestimmter Geldbetrag gesammelt.
Der Gesamterlös soll später an „Terre des Hommes“ übergeben werden und wird für Bildungsprojekte für ehemalige Kindersoldaten eingesetzt.
„Selbstverständlich können auch Kinder teilnehmen, die nicht dem KiJuPa angehören. Sie müssen auch keine Sponsoren mitbringen“, betont Wolowski-Hassel. Man freue sich allerdings auch über weitere Sponsoren.

Autor:

Verena Wengorz aus Castrop-Rauxel

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