Neuroder Platz: Schild weist immer noch auf Markt hin

Laut diesem Schild findet auf dem Neuroder Platz immer noch mittwochs und freitags der Wochenmarkt statt.
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  • Foto: Thiele
  • hochgeladen von Vera Demuth

Absolutes Halteverbot gilt mittwochs und freitags von 6 bis 15 Uhr auf dem Seitenstreifen zwischen Neuroder Platz und Ärztehaus. Dies besagt zumindest ein entsprechendes Verkehrsschild, das auf die Markttage jeden Mittwoch und Freitag hinweist. „Das ist Nonsens“, sagt Stadtanzeiger-Leser Alexander Brosowski und plädiert dafür, das Schild zu entfernen. „Denn den Markt gibt es seit Urzeiten nicht mehr.“

Genauer gesagt, sei der Markt seit Anfang 2009 nicht mehr von Händlern beschickt worden, weiß Heike Villis vom EUV. „Danach haben wir den Markt vorsichtshalber noch zwei Jahre lang bis zum 31. März 2011 festgesetzt.“
Interessierte Markthändler meldeten sich in diesen zwei Jahren zwar nicht, aber zumindest theoretisch wäre das Halteverbotsschild während dieser Zeit also noch notwendig gewesen. Seit mehr als dreieinhalb Jahren ist dies jedoch nicht mehr der Fall.
Um für die Entfernung des Schilds zu sorgen, hätte der EUV eine Meldung an den Bereich Ordnungswesen machen müssen, dass das Schild nicht mehr benötigt werde, erklärt Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann die Vorgehensweise. „Der Bereich Ordnungswesen erstellt dann eine Verfügung, so dass das Schild vom EUV entfernt werden kann.“ Dies soll nun bald geschehen.
Da das Halteverbotsschild aber erst einmal noch am Seitenstreifen am Neuroder Platz steht, fragt sich Alexander Brosowski: „Wie viele Leute bezahlen hier wohl ein Knöllchen? Denn das ist schließlich ein offizielles Schild, das auch ohne Markt gültig ist.“
„Es wird niemand aufgeschrieben“, erklärt jedoch Maresa Hilleringmann. Es sei schließlich ersichtlich, dass es mittwochs und freitags auf dem Neuroder Platz keinen Markt mehr gebe. „Außerdem sind die Politessen ortskundig“, sichert die Stadtsprecherin zu, dass niemand, der sein Auto auf dem Seitenstreifen parkt, mit einem Knöllchen rechnen muss.

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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