Neues Zuhause für zwei Tiere aus Rumänien
Hündin Mira hat sich im Refugium gut eingelebt

Mira ist Menschen und Hunden gegenüber freundlich und lieb.
  • Mira ist Menschen und Hunden gegenüber freundlich und lieb.
  • Foto: Refugium
  • hochgeladen von Claudia Prawitt

Heute vor vier Wochen kam Hündin Mirjala aus Rumänien im "Refugium für Tiere in Not" an. Seitdem hat sich nicht nur ihr Name verändert, sie wird nun kurz Mira gerufen, auch sonst hat die Hündin einen Wandel durchgemacht.

Traute sie sich anfangs nicht nach draußen, läuft sie nun ganz von alleine rein und raus. Darüber freut sich Elke Balz vom Refugium sehr. "Mira geht über die Treppe wie eine junge Göttin. Ich bin es gar nicht gewohnt, eine gesunde Hündin zu haben, die so beweglich ist", erzählt sie.

Keine Spur von Herta

Manchmal kommen die Dinge anders als man denkt. Denn ursprünglich sollte nicht Mira, sondern Hündin Herta aus Rumänien kommen, aber sie verschwand kurz vor ihrer Abreise aus dem Tierheim in Bucov (Stadtanzeiger berichtete). "Von ihr haben wir leider nichts mehr gehört", bedauert Elke Balz. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, schätzt die Chancen auf ein Happy End aber als sehr gering ein.

Nun ist also Mira ins Refugium eingezogen, genauer gesagt in den Wintergarten. "Ihre Eingewöhnung hat gut geklappt, auch wenn natürlich immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Aber das ist spannend." Mit der Katze von Elke Balz käme Mira noch nicht ganz so gut klar, offensichtlich fehle es ihr da an Erfahrung. Aber sie sei neugierig auf Katzen.

"Toffifee" wird erwartet

Die Refugium-Gründerin erstaunt es ein wenig, dass sie nun mehr Hunde als vor einem halben Jahr hat, aber trotzdem weniger Arbeit. Das könnte sich ändern, denn heute soll "Toffifee" ankommen, der zweite Hund aus Rumänien, den das Refugium anstelle von Herta aufnimmt. "Bei ihm rechne ich mit mehr Schwierigkeiten. Ich bin auf Hautprobleme eingestellt, außerdem soll er wohl auch manchmal schnappen." Wie alle Neuankömmlinge wird er zunächst separiert. Wie er sich einleben wird, kann Elke Balz nicht voraussehen. "Manche Hunde, die gezeichnet sind, bleiben es auch für immer."

Umso schöner ist es, dass Mira alias Mirjala sich schon so gut im "Refugium für Tiere in Not" eingelebt hat.

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