Messer, Schwerter und Besteck…

Heute waren wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Gilde Ragnarök im Klingenmuseum in Solingen.

Wir haben uns um neun Uhr am Hauptbahnhof getroffen. Nach zwei Stunden hatten wir die Zugstrecke von Castrop-Rauxel bis Wuppertal-Vohwinkel hinter uns gebracht. Voller Erwartungen standen wir an der Bushaltestelle und haben versucht den richtigen Bus nach Solingen zum Klingenmuseum zu finden. Doch schnell stellten wir fest, das dass keine so leichte Aufgabe war. Nachdem wir drei unterschiedliche Bushaltestellen angelaufen haben, mehrere Passanten nach dem richtigen Weg gefragt und den Bus immer noch nicht entdeckt hatten, wurde beschlossen den restlichen Weg bis zum Museum zu laufen.

Glücklicherweise waren das lediglich zwei Kilometer welche wir trotz des bergigen Landes innerhalb von einer Dreiviertelstunde hinter uns gebracht hatten.

Am Klingenmuseum angekommen mussten wir erst einmal eine Pause machen um uns zu erholen.

Wir haben einen Kreis gemacht und die Regeln für den Besuch eines Museum noch einmal besprochen, dabei hat Muuuh festgestellt das einer unserer neueren Sipplinge noch völlig “nackt” aussieht. Somit wurde Jan feierlich in die Kreismitte gerufen, Muuuh hat ihm das Pfadfinderhalstuch zum Zeichen seiner Zugehörigkeit verliehen und er wurde mit dem Pfaddfindergruß von jedem als Mitglied im Stamm begrüßt.

Kurz danach kam auch schon unsere Museumsführerin Andrea und hat uns ins Kindermuseum geführt. Sie hat uns erzählt was wir heute alle erleben werden, nachdem wir die Taschen und Jacken abgelegt haben ging es dann los in das große Museum.

Dort haben wir viel über die verschiedenen Arten von Messern gelernt, vom Schwert bis zum Besteck war alles mit dabei, sogar einen Dolch welcher als Zeichen der Liebe verschenkt wurde, gab es im Museum. Andrea konnte uns viel über die verschiedenen Materialen der Messer sagen ob Bronze oder Eisen alles war dabei.

Später sind wir dann zurück ins Kindermuseum, dort durften wir unser eigenen Brotmesser machen. Wir haben mit einem Handbohrer ein Loch in ein Holz, welcher später als Griff dienen soll, gebohrt. Die Kanten des Holzgriffes haben wir mit Schmirgelpapier bearbeitet sodass sie glatt wurden, dann konnten wir die Klinge in dem Loch befestigen und fertig war es unser Messer.

Mit Verzierungen am Griff haben wir die Messer nach unseren Wünschen gestaltet und passend dazu ein Platzdeckchen gemalt welches wir bei den Mahlzeiten unterlegen können.

Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug welcher uns gut auf den nun anstehenden Messer-Führerschein vorbereitet hat.

Autor:

Michaela Gaulke aus Castrop-Rauxel

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