Neues Stadtjugendwerk der AWO plant erste Aktionen
Spaß mit gesellschaftlichem Anspruch

Ricarda Danguillier und Sebastian Middeke gehören zu den Mitgründern und zum Vorstand des Stadtjugendwerks der AWO.
  • Ricarda Danguillier und Sebastian Middeke gehören zu den Mitgründern und zum Vorstand des Stadtjugendwerks der AWO.
  • hochgeladen von Vera Demuth

Sie wollen sich beim „Bündnis für Demokratie“ einbringen, das 100-jährige Verbandsjubiläum der AWO mitfeiern und sie planen spaßige Angebote, wie einen Filmmarathon und einen Spieleabend. Das sind die ersten Ideen des Stadtjugendwerks Castrop-Rauxel der AWO, das sich kürzlich gegründet hat.

„Es ist eine grobe Richtungsfindung“, sagt Sebastian Middeke (26), Vorsitzender des Jugendwerks Castrop-Rauxel. Die Vorstandsmitglieder haben jetzt während ihrer ersten Vorstandssitzung einige Ideen für ihre künftigen Aktionen zusammengetragen. Darunter fällt auch ein Do-it-yourself-day unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, bei dem beispielsweise Seife selbst hergestellt werden könnte.
Was die Mitglieder davon tatsächlich umsetzen, wird sich zeigen müssen. Doch genau die Tatsache, dass die Struktur der neuen Gruppe noch eingerichtet werden kann, sehen Middeke und Ricarda Danguillier (20), stellvertretende Vorsitzende, als das große Plus des Stadtjugendwerks. „Jetzt ist ein guter Moment, um sich einzubringen, denn noch ist nichts fest bestimmt“, hofft Danguillier auf weitere Mitglieder.
Im Moment setzt sich das AWO-Stadtjugendwerk aus acht Menschen zwischen zwölf und 26 Jahren zusammen, die alle auch Mitglieder von Cas-Kultur, dem kulturellen Zusammenschluss einiger Bürger, sind. „Cas-Kultur bietet einen gewissen Pool an jungen Menschen, und die AWO ist auf uns zugekommen mit dem Wunsch, engagierte junge Menschen für ein Jugendwerk zu finden“, berichtet Danguillier.
Neben ihr und Middeke, der bereits bei der AWO aktiv war, fanden sich weitere Cas-Kultur-Mitglieder, die Lust dazu hatten. Das Stadtjugendwerk will aber kein identisches Angebot machen. „Das Jugendwerk schränkt sich demografisch ein und öffnet sich thematisch“, macht Danguillier den Unterschied zu Cas-Kultur deutlich. Auch wöchentliche Treffen wie in einem Verein wird es nicht geben.
„Jung.Politisch.Kreativ“ lautet das Motto des Bundesjugendwerks der AWO, und das will die Castrop-Rauxeler Gruppe als Richtlinie aufgreifen. Ihre Aktionen sollen durchaus einen gesellschaftlichen Anspruch haben. „Andere Gruppen engagieren sich zum Beispiel gegen Rechts, machen Aktionen mit Flüchtlingen, spielen aber auch mal Billard“, berichtet Middeke. „Wir wollen Spaß haben“, betont er.

Weitere Mitglieder gesucht

„Gemeinschaft erleben“ nennt Danguillier als ein weiteres Ziel. Wer das möchte, unter 30 Jahre alt ist und Interesse hat, sich aktiv zu beteiligen, ist beim Jugendwerk Castrop-Rauxel der AWO willkommen. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gibt es auf Facebook.

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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