Nachfolger ist gefunden
Das Restaurant „Martins“ in der Altstadt schließt

Pina und Enzo Scolaro schließen das Restaurant "Martins" in der Altstadt.
  • Pina und Enzo Scolaro schließen das Restaurant "Martins" in der Altstadt.
  • Foto: Thiele
  • hochgeladen von Vera Demuth

Angedacht war die Schließung schon länger, aber nachdem nun ein Nachfolger feststeht, geht es auf einmal ganz schnell. Pina (60) und Enzo Scolaro (62) geben das Restaurant „Martins“, Am Markt 3, in der Altstadt auf. Letzter Öffnungstag ist Sonntag (21. Juli).

„Irgendwann ist genug. Wir wollen an unsere Gesundheit denken“, erklärt Pina Scolaro, warum sie und ihr Mann sich entschlossen haben, das Restaurant nicht weiter zu betreiben. „Mein Mann arbeitet seit mehr als 40 Jahren in der Gastronomie, ich noch länger.“ Im November 2007 übernahmen Pina und Enzo Scolaro das „Martins“ in der Altstadt. Bis 2012 führten sie außerdem das Restaurant „Bei Michele“ an der Wittener Straße, das Pina Scolaros Brüder eröffnet hatten.
Auch bei Veranstaltungen, wie „Castrop kocht über“ und dem Adventszelt auf dem Altstadtmarkt, gehörten die Scolaros mit ihrem kulinarischen Angebot seit vielen Jahren dazu. „Bei ,Castrop kocht über' sind wir raus, beim Adventszelt müssen wir mal schauen“, so Pina Scolaro.
Für das Restaurant „Martins“ hatten sowohl das Ehepaar Scolaro als auch der Hausbesitzer längere Zeit nach einem Nachfolger gesucht. Jetzt wurde jemand gefunden, der jedoch die Räumlichkeiten renovieren wird. Deshalb werden Pina und Enzo Scolaro das Restaurant bis zum 31. Juli leer räumen.

Verkauf des Inventars

Für Gäste, die sich ein Erinnerungsstück sichern möchten, wird es vom 25. bis 27. Juli die Möglichkeit geben, Teile des Inventars zu erwerben. „Jede Menge Gläser, Besteck, Teller und Deko“, zählt Pina Scolaro auf, was Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 14 Uhr angeboten wird. Auch einige von Pina Scolaro selbst gemalte Bilder, die bislang die Wände des „Martins“ schmückten, werden darunter sein.
Zukunftspläne für ihren Ruhestand haben die Scolaros zunächst nicht. „Wir werden erstmal in Castrop-Rauxel wohnen bleiben“, verrät Pina Scolaro, die sich mehr ihrem Hobby, der Malerei, widmen möchte. „Vielleicht mache ich auch beruflich noch etwas im sozialen Bereich.“
Das langfristige Ziel von Pina und Enzo Scolaro steht aber fest. „Wir gehen zurück nach Italien“, sagt Pina Scolaro. Sie und ihr Mann stammen aus demselben Ort an der Nordküste von Sizilien, wo sie sich bereits als Kinder kennengelernt haben. Wenn auch ihre Kinder hier leben, haben sie noch viele Verwandte in Italien.

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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