Dinslaken: Das Erbe der Kulturhauptstadt

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Auf dem Sommer-Empfang der Stadt trafen sich fünf Jahre nach der Kulturhauptstadt eine bunte Mischung aus Politik, Kultur-Freunden und natürlich auch jeder Menge aktiver Künstler.

Eine solche Vielfalt hatten die meisten der Eingeladenen selbst kaum vermutet.
In seiner Begrüßungsrede gelang es Bürgermeister Michael Heidinger in der unglaublichen Aufzählung nahezu aller Kultur-Aktivitäten Dinslakens eine spannende Analyse der Entwicklungen der letzten Jahre widerzuspiegeln: Aus dem Local Hero Nr. 1 der Kulturhauptstadt 2010 ist eine „echte Kulturstadt“ geworden. Kunst und Kultur auf allen Ebenen und mit großem Potenzial.

Unter dem bunten Fallschirm-Dach im Burginnenhof entstand plötzlich so etwas wie ein gemeinsames Verantwortungsgefühl für das kulturelle Leben dieser Stadt.

Der Aufforderung des Bürgermeisters mindestens drei Menschen anzusprechen, mit denen man sich noch nie unterhalten hatte, wurde eifrig Folge geleistet. Beliebter Ansprechpartner war so auch Michael Wendler. Der traf dann sogar eine Bekannte nach langen Jahren wieder, die er noch aus seiner Zeit als Messdiener in der Herz-Jesu-Kirche in Oberlohberg kannte. Man will in Kontakt bleiben.

Junge Wilde trafen auf noch wildere Oldies wie Alfred Grimm. Urban Arts meets Klassik oder Ethno-Music. Schlager-Pop traf auf den Kulturkreis Dinslaken.

Ein ungewöhnlicher und stimmungsvoller Abend mit interessanten und verantwortungsvollen Gesprächen, der sich sicher im kollektiven Kulturgedächtnis der Stadt bewahren wird.
(Text + Fotos: cd)

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