Stadtwerke Dinslaken ziehen Bilanz
Stabiles Wachstum auch in den nächsten Jahren

Nach Fertigstellung der Erweiterung des DINamare werden die Nutzer durch die Abwärme aus der Eissporthalle neun Monate bei angenehmen Temperaturen auch im Außenbereich schwimmen können.
  • Nach Fertigstellung der Erweiterung des DINamare werden die Nutzer durch die Abwärme aus der Eissporthalle neun Monate bei angenehmen Temperaturen auch im Außenbereich schwimmen können.
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„Wir sind auf dem richtigen Weg“,

folgert der Geschäftsführer der Stadtwerke Dinslaken, Josef Kremer aus dem Konzernbericht für das Jahr 2019. Damit meint er nicht nur die positiven Bilanzen des Konzerns, die ein stabiles Wachstum bescheinigen. Dies garantierten unter anderem die günstigen und stabilen Endkundenpreise auf dem umkämpften Energiemarkt sowie die daraus resultierenden etwa 1400 Neukunden, ist sich Kremer sicher und rechnet damit, dass diese Zahl im Jahr 2020 noch übertroffen werde. Entsprechend prognostiziert er auch für dieses und die folgenden Jahre eine Forstsetzung des stabilen Wachstums, wenn auch belastbare Zahlen für dieses Jahr noch nicht zur Verfügung stünden.
Zudem sei er sich sicher, dass sich die Corona Krise und der zeitweise Lockdown nicht auf die Bilanzen auswirken würden, weil man sehr früh reagiert und entsprechende Notfallpläne aufgestellt habe.
„Wir erwarten, unsere gesteckten Ziele für 2020 zu erreichen und so auch der Stadt Dinslaken die vorgesehene Gewinnbeteiligung in Höhe von 15 Millionen Euro zahlen zu können“.

Fernwärme in China, Windkraft in Bayern und Blockheizkraftwerke am Niederrhein

Konkret nimmt die Gründung einer Auslandsgesellschaft zur Errichtung einer klimaschonenden Fernwärmeversorgung in Gulu, China Gestalt an. Diese wird mit einem Chinesischen Unternehmen ein Joint-Venture-Unternehmen gründen.
„Um kein unkalkulierbares Risiko einzugehen, haben wir uns dabei nach allen Seiten abgesichert“, verspricht Kremer.
Zu den Neuerwerbungen zählt eine Windkraftanlage in Bayern mit einer jährlichen Erzeugung von rund 18500 MWh Strom und einer CO2 Einsparung von etwa 7000 Tonnen pro Jahr.
Zum Beginn der Heizperiode werden zwei neue Erdgas- Blockheizkraftwerke in Dinslaken-Hiesfeld und Voerde die Fernwärmeversorgung unterstützen. Ebenso wird der Konzern noch in diesem Jahr jüngst erworbene Biomethan Blockheizkraftwerke in Dortmund, Krefeld und Laubach/ Hessen einsetzen. Zwei weitere Erdagsblockheizkraftwerke am Standort Lohberg und im erweiterten DINamare werden zur Eigenstromversorgung genutzt. Alles zusammen diene dazu, das Netz zu entlasten und einen weiteren großen Schritt auf dem Weg in die CO2 Neutralität zu gehen.

Baubeginn Holzenergiezentrum im Oktober 2020

Einen der größten Schritte auf diesem Weg sollte der Bau des Dinslakener Holzenergiezentrums darstellen, der nach kürzlicher Erteilung der ersten Genehmigungen durch die Bezirksregierung Düsseldorf im Oktober dieses Jahres beginnen und voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2023 beendet sein wird.
Genaue Daten und Erklärungen anhand von Videos können Sie der Homepage der Stadtwerke Dinslaken entnehmen.
Etwa zwei Jahre wird die Sanierung und Erweiterung des DINamare und der Eissporthalle in Anspruch nehmen. Hier ist nicht nur die Vergrößerung von beidem Thema, sondern deren energietechnische Verbindung. So wird die beim Kühlen in der Halle entstehende Wärme für die Beheizung des geplanten Außenbeckens im Bad genutzt. Dies hat zur Folge, dass die Besucher des Bades künftig neun Monate im Jahr bei angenehmen Temperaturen schwimmen können.

Randolf Vastmans

Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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