Begrenzte Kapazitäten im AOK-Impfmobil
Weil nur ein Arzt zur Verfügung steht

„Wir freuen uns über die große Impfbereitschaft der Bevölkerung und es tut uns leid, wenn wir viele aufgrund der begrenzten Kapazitäten wieder wegschicken müssen. Wir tun das, was wir können,“ sagt AOK-Regionaldirektor Manrico Preissel. Foto: LK-Archiv
  • „Wir freuen uns über die große Impfbereitschaft der Bevölkerung und es tut uns leid, wenn wir viele aufgrund der begrenzten Kapazitäten wieder wegschicken müssen. Wir tun das, was wir können,“ sagt AOK-Regionaldirektor Manrico Preissel. Foto: LK-Archiv
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Die AOK Rheinland/Hamburg steht mit ihrem Impfmobil an ausgewählten Tagen auf einigen Weihnachtsmärkten im Kreis Wesel. Dort können Bürger und ihre Erst-, Zweit- und Booster-Impfung erhalten. Das führte zuletzt zu langen Warteschlangen vor dem Impfmobil, manche Wartenden mussten unverrichteter Dinge weggeschickt werden.

„Das Impfmobil der AOK Rheinland/Hamburg hat nur begrenzte Kapazitäten, weil nur ein Arzt zur Verfügung steht,“ erklärt AOK-Regionaldirektor Manrico Preissel. „Mehr als 60 bis 70 Impfungen sind in fünf Stunden nicht möglich.“ Es müssten Unterlagen ausgefüllt und kontrolliert werden. Der Arzt berate auf Wunsch ausführlich zur Impfung und das nehme natürlich Zeit in Anspruch.

Kurzfristig neue Termine

Damit niemand allzu lange oder gar vergeblich in der Schlange steht, bietet das AOK-Team den Menschen, die zum Impfmobil gekommen sind, vor Ort kurzfristig Termine für die nächsten Stunden an. Die Besucher des Impfmobils können dann später wiederkommen, wenn sie an der Reihe sind.

Zusätzlicher Beitrag zur Pandemiebekämpfung

„Wir freuen uns über die große Impfbereitschaft der Bevölkerung und es tut uns leid, wenn wir viele aufgrund der begrenzten Kapazitäten wieder wegschicken müssen. Wir tun das, was wir können,“ sagt AOK-Regionaldirektor Manrico Preissel. „Die Menschen haben keine andere Möglichkeit, als die dezentralen Angebote vor Ort zu nutzen. Die großen Impfzentren konnten zwar effektiver arbeiten, da es aber kaum noch welche gibt, wollen wir mit dem Impfmobil einen zusätzlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten.“

Weitere Veranstaltungen geplant

Wie bei allen niedrigschwelligen Impfeinrichtungen sei auch der AOK-Bus ein Angebot, bei dem man „auf gut Glück“ zum Zuge komme, so Preissel. Wenn auch nicht alle dieses Glück hätten, werden bei den 24 geplanten Veranstaltungen im AOK-Impfmobil immerhin rund 1.500 Menschen aus dem Kreis Wesel geimpft.

Autor:

Lokalkompass Dinslaken-Voerde-Hünxe aus Dinslaken

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