CDU kritisiert fehlende wirtschaftliche Impulse seitens des Bürgermeisters Heidinger

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Die CDU-Fraktion unterstützt die Kritik des Vorsitzenden des Marketingvereins, Andreas Eickhoff, an Bürgermeister Heidinger und nimmt diese sehr ernst. Eickhoff hatte in einem Zeitungsinterview unter anderem bemängelt, dass die Anliegen des Marketingvereins bei der Stadt kaum Gehör finden.

Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Heidinger hat immer mit großen Worten angekündigt, dass Wirtschaftsförderung Chefsache ist. Die Kritik, die der Marketingverein nun geäußert hat, lässt den Schluss zu, dass Heidinger Wirtschaftsförderung eben nicht zur Chefsache gemacht hat. Hier blieb es augenscheinlich bei einem Lippenbekenntnis. Für die CDU hingegen hat ein professionelles und kreatives Stadtmarketing oberste Priorität. Aus der CDU-Fraktion wurden in den letzten Jahren durch Anträge einige Impulse in Richtung Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung gesetzt. Junge Union und CDU haben beispielsweise den Feierabendmarkt beantragt und die Einrichtung von öffentlichen WLan-Netzen in der Innenstadt. Die Posse um das Stammen-Haus und dem verschwundenen Glockenspiel zeigt, dass beim Bürgermeister anscheinend erst Themen zur Chefsache erklärt werden, wenn es zu spät ist. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Heidinger eine Entwicklung verschläft und dann mit großen Sprüchen versucht, die Karre aus dem Dreck zu ziehen, die er selbst dort hat reinfahren lassen. Dass hier die frühzeitige Warnung des Marketingvereins seitens des Bürgermeisters Heidinger einfach ignoriert worden ist, macht den ganzen Vorgang noch unverständlicher. Die Kontrolle unserer Gestaltungssatzung scheint nur beliebig zu erfolgen. Eine Gestaltungssatzung, die nicht umgesetzt und seitens der Stadt nicht kontrolliert wird, ist nichts wert. Auch der Umgang mit dem Marketingverein sorgt bei der CDU für Kopfschütteln. Wir müssen in Dinslaken ein solch großartiges Engagement unterstützen und nicht im Keim ersticken. Die CDU ist dankbar für jeden Impuls, der dazu beiträgt, unsere Stadt zu verbessern.“

Fabian Schneider, Pressesprecher der CDU-Fraktion, bemängelt fehlende wirtschaftliche Impulse in Coronazeiten seitens des Bürgermeisters. „Da seitens des Bürgermeisters keine Vorschläge entwickelt worden sind, wie wir den Einzelhandelsstandort Dinslaken trotz Corona nach vorne bringen können, hat die CDU sich diesem Thema angenommen und verschiedene Maßnahmen beantragt, die im letzten Rat auch beschlossen worden sind. Untere anderem hat die CDU vorgeschlagen, dass eine externe Werbeagentur mit der Konzeptionierung und Durchführung einer Werbekampagne zum Thema -Einkaufen und genießen in Dinslaken- beauftragt wird. Um für diese Werbekampagne eine Grundlage zu schaffen, wurde nun ein Gutachten unter dem Arbeitstitel „Masterplan Einzelhandel“ vom Rat beschlossen. Des Weiteren haben wir die Rückzahlung der Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie vorgeschlagen und beschlossen sowie den Vorschlag unterbreitet, den 11. Oktober zum verkaufsoffenen Sonntag zu erklären, um den Einzelhandel eine Chance zu geben, die coronabedingten Umsatzeinbußen abzumildern. Die CDU hat ebenfalls die Einrichtung eines Arbeitskreises Gastronomie und Tourismus vorgeschlagen. Dieser Arbeitskreis soll sich aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Wirtschaftsförderung, der DIN-Event, Vertretern des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie (z.B. lokale Gastronomiebetriebe, DEHOGA) sowie Vertretern der Fraktionen zusammensetzen. Der Bürgermeister hat sich hier gegen die Beteiligung der Politik in dem Arbeitskreis ausgesprochen. Nicht einmal dem Kompromissvorschlag, dass der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung in dem Arbeitskreis beteiligt, wird konnte er sich anschließen. Heidinger wolle erst einmal bei den Akteuren nachfragen, ob das überhaupt gewollt ist. Mit Blick auf die Kritik des Marketingvereins lässt sich erahnen, warum der Bürgermeister keinerlei Interesse daran hat, dass Politik an einer solchen Gesprächsrunde beteiligt wird. All die gerade genannten Vorschläge kamen aus der CDU-Fraktion und nicht vom Bürgermeister, für den ja Wirtschaftsförderung angeblich Chefsache ist.“

Autor:

Fabian Schneider aus Dinslaken

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