Wasserschutzgebiete gefährdet
CDU und SPD im Kreis Wesel beugen sich dem Druck der Kiesindustrie

„Grundwasserschutz und Trinkwassergewinnung sind für DIE LINKE wichtiger als die Interessen der Kiesindustrie“ erklärt der umweltpolitische Sprecher der LINKEN im Kreistag Wesel, Roman Reisch, zum Verlauf der gestrigen Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses des Kreises Wesel.
Dort hatten sich zu später Stunde SPD und CDU zu einer großen Koalition für Kiesabbau in Schutzzonen von festgesetzten Wasserschutzgebieten, Wassergewinnungsgebieten und Reservegebieten zusammengeschlossen.
„CDU und SPD wollen Kiesabbau auf dem Gebiet Pettenkaul in Wesel-Ginderich ermöglichen, dabei hat die Kreisverwaltung bereits deutlich gemacht, dass es um Schutzgebiete handelt“, sagt Roman Reisch. Bedient würden, so Reisch, „damit ausschließlich die Interessen des Unternehmens Hülskens.“
DIE LINKE tritt dafür ein, dass der Kiesabbau in Bereichen für den Grundwasser- und Gewässerschutz (BGG) ausgeschlossen bleibt und sogar strikt verboten wird.
„Wir unterstützen die Forderung der Verwaltung des Kreises Wesel, dass sich das Verbot neben den BGG auch auf die weiteren Schutzzonen von festgesetzten Wasserschutzgebieten, Wassergewinnungsgebieten und Reservegebieten beziehen soll“, ergänzt der Vorsitzende der LINKEN-Kreistagsfraktion, Sascha H. Wagner. „Wir werden eine Aufweichung im Interesse der Kieswirtschaft, wie von SPD und CDU eingebracht, nicht mittragen.“

Autor:

Sascha H. Wagner aus Dinslaken

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