Die CDU bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, den Verkauf des Grundstücks für die Mülldeponie zu verhindern

Dinslaken. Seit vielen Jahren stellt sich die CDU im Rat der Stadt Dinslaken mit allen Mitteln gegen die Erweiterung der Deponie. 2015 hat die CDU einen Antrag gestellt, dass die Stadt das in Ihrem Besitz befindliche Grundstück an der Bruchstraße nicht an Thyssen Krupp verkauft, ohne dass der Rat zustimmt. Denn ohne dieses Grundstück, so sind sich die Christdemokraten sicher, werden die Pläne für die Deponieerweiterung erschwert und im besten Fall sogar verhindert.

Dass dieser Antrag seinen Zweck erfüllt hat, bewies die letzte Ratssitzung. An der Öffentlichkeit vorbei wollte der Bürgermeister Dr. Heidinger (SPD) das Grundstück an ThyssenKrupp verkaufen.

Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Der Verkauf des Grundstückes konnte in letzter Sekunde verhindert werden. SPD und UBV hatten im Ausschuss für Liegenschaften bereits dem Verkauf des Grundstücks zur Deponieerweiterung zugestimmt. Die CDU stimmte dagegen. Erst durch die Aufklärung und Mobilisierung des Naturschutzbundes sowie der Bürgerinitiative gegen Giftmüll und insbesondere durch den beherzten Einsatz vieler Dinslakener Bürgerinnen und Bürger ist es nun gelungen, dass der geplante Verkauf des Grundstücks abgeblasen wurde. Dafür bedankt sich die CDU herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben und freut sich über ein gutes Beispiel gelebter Demokratie. Verwundert ist die CDU über das Verhalten des Bürgermeisters. Erst unter massivem Druck der Bürgerinnen und Bürgern hat er im Rat ein Lippenbekenntnis abgegeben und versprochen, dass er alles dafür tun würde, um die Erweiterung der Deponie zu verhindern. Wenn dies der Wahrheit entsprechen würde, muss man sich doch fragen, warum das städtische Grundstück an ThyssenKrupp überhaupt verkauft werden sollte. Hier besteht ein großer Widerspruch zwischen dem, was der Bürgermeister sagt und wie er handelt.“

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