Es tut sich was in Lohberg

Christa Jahnke-Horstmann, erste Beigeordnete der Stadt Dinslaken, Lothar Muschik, Stadt Dinslaken GBL 7, Guido Busch, Caritas, Thomas Termath, Stadt Dinslaken GBL 6, Sandra Traut, Schulleitung GGS Lohberg, Stefan Stürznickel, Caritas, Walburga Wüster, ProZent GmbH, Stephanie Meidler, ProZent GmbH -  Architektin, Ralf Lübeck, ProZent GmbH - Architekt - Bauleiter
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  • Christa Jahnke-Horstmann, erste Beigeordnete der Stadt Dinslaken, Lothar Muschik, Stadt Dinslaken GBL 7, Guido Busch, Caritas, Thomas Termath, Stadt Dinslaken GBL 6, Sandra Traut, Schulleitung GGS Lohberg, Stefan Stürznickel, Caritas, Walburga Wüster, ProZent GmbH, Stephanie Meidler, ProZent GmbH - Architektin, Ralf Lübeck, ProZent GmbH - Architekt - Bauleiter
  • hochgeladen von Heinz Haas

In Lohberg finden derzeit weitreichende Bauarbeiten statt. Lärm und Einschränkungen für die Anlieger sind bei Bauarbeiten immer in Kauf zu nehmen. Doch in diesem Fall dürfte dies nicht zu größeren Problemen führen.
Seit 1916 gibt es auf der Lohbergstraße eine Schule. Ganz klar, dass dieses Gebäude in die Jahre gekommen ist und mittlerweile sogar unter Denkmalschutz steht. Zuletzt war hier die Gemeinschaftsgrundschule Lohberg beheimatet. In Zukunft wird dort das „Bildungsinnovationszentrum Marien in Lohberg“ zu finden sein. „Es tut sich was in Lohberg.“ begrüßte die Erste Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann beim Pressetermin die Anwesenden. Der Rat der Stadt Dinslaken hatte nach langen und schwierigen Beratungen den Umbau und die Sanierung beschlossen. Denn immerhin werden (nach heutigem Stand) über sechs Mio. Euro verbaut. Gemeinsam mit dem Caritas-Verband soll dort eine Stätte entstehen, die für vielfältige Nutzung stehen soll.
Seit dem Herbst 2017 liefen die Planungen und Vorbereitungen. Nach der Bestandsaufnahme des Istzustandes erfolgte im Mai 2018 die Einreichung des Bauantrages. Im Oktober 2018 lag die Baugenehmigung vor, die Schüler zogen für die Dauer der Baumaßnahme in die Elisabethschule und der Umbau konnte beginnen.

Behindertengerechter Ausbau

Vom Dach bis zum Keller wird alles saniert und erneuert. Momentan sind die Handwerker mit Elektroarbeiten, der Heizung und den Sanitärarbeiten sowie der Vorbereitung zur Einrichtung für einen Personenaufzug beschäftigt. „Der Umbau soll natürlich neben den Sicherheitsvorschriften, die berücksichtigt werden müssen, auch Behindertengerecht sein.“ führt Walburga Wüster von der Stadttochter ProZent GmbH, aus. Dazu gehören selbstverständlich auch barrierefreie Zugänge. Nach der Fertigstellung, die für das Jahr 2020 geplant ist, wird der, wie die Erste Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann ausführte, „schwierige Stadtteil“, ein neues und tolles Schmuckstück haben. Schwierig, weil fast 90% der in Lohberg lebenden Kinder einen Migrationshintergrund haben. In dem dreigeschossigen Gebäude können auf jeder Etage zwei Klassen untergebracht werden. Die bisherigen Klassenräume wurden verkleinert, dadurch wird Platz geschaffen für ein Eltern Café, einen integrierten Kindergarten oder ein Bewegungsraum für Kurse.
Ein Ziel ist, die Lohberger Kinder besser zu fördern. Doch nicht nur durch Baumaßnahmen, auch durch eine intensivere Sprachförderung, die durch die kleineren Klassen möglich sein wird. Und auch an das leibliche Wohl wird gedacht. Die alte Lehrküche, die sich im Keller befand, wird zu einer hellen und einladenden Mensa umgebaut.
Abgerundet wird das gesamte Projekt durch die Öffnung auch für die Bürger. „Wir möchten, das neue Gebäude dann auch den Bürgern für die vielfältigste Nutzung zur Verfügung stellen.“ gibt Christa Jahnke-Horstmann einen Ausblick in die Zukunft.

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