Bezirksregierung bestätigt:
Friedrich-Althoff-Sekundarschule (FAS) in Dinslaken darf nicht zweizügig fortgeführt werden

Das Ende der Friedrich-Althoff-Schule (FAS) in Dinslaken scheint besiegelt.

Zwei Eingangsklassen reichen nicht aus, um die Dinslakener Friedrich-Althoff-Sekundarschule fortzuführen. Das teilt die Bezirksregierung Düsseldorf in einem aktuellen Schreiben an die Stadt Dinslaken verbindlich mit. 

In dem Schreiben bezieht sich die Bezirksregierung auf eine erneute entsprechende Anfrage der Stadtverwaltung und stellt fest: „In dem Zusammenhang möchte ich Ihnen in Abstimmung mit dem Ministerium für Schule und Bildung NRW noch einmal mitteilen, dass sich die Bewertung der schulischen Situation in der Stadt Dinslaken an der aktuellen Rechtslage zu orientieren hat und diese umzusetzen ist. Das Gesetzesvorhaben zur Ermöglichung der Fortführung zweizügiger Sekundarschulen, aufgrund des Antrags der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion vom 07.11.2017, hat noch keine hinreichend konkrete Gestalt angenommen, um von einer anderen Bewertung Ihrer schulischen Situation ausgehen zu können. Des Weiteren ist auch unklar, ob ein entsprechendes Gesetz noch bis zum Schuljahr 2019/2020 in Kraft treten würde. Gemäß § 82 Absatz 5 SchulG NRW müssen Sekundarschulen mindestens drei Parallelklassen pro Jahrgang haben. Diese Voraussetzung erfüllt die Friedrich-Althoff-Schule jedoch nicht.“

Gerüchte kursierten, dass eine Zweizügigkeit möglich wäre

In den vergangenen Wochen hatte es Gerüchte und Behauptungen in Teilen von Politik und Öffentlichkeit gegeben, die den Anschein erweckt hatten, dass auch eine zweizügige Fortführung der Friedrich-Althoff-Sekundarschule in Betracht kommen könnte. Dabei stellten Teile der Politik auch die Glaubwürdigkeit der Stadtverwaltung in Frage.
„Wir haben immer wieder auf die Tatsache hingewiesen, dass die geltende Rechtslage eine zweizügige Fortführung der Sekundarschule leider unmöglich macht. Das aktuelle Schreiben der Bezirksregierung bestätigt nun erneut, was wir ohnehin wussten und auch kommuniziert haben“, erläutert Dinslakens Schuldezernentin Christa Jahnke-Horstmann.

Beschluss für eine schrittweise Auflösung der Friedrich-Althoff-Sekundarschule

Im Oktober hatte der Stadtrat die Stadtverwaltung beauftragt, die Voraussetzungen für die Gründung einer neuen Gesamtschule zum Schuljahr 2020/21 zu prüfen und den Beschluss für eine schrittweise Auflösung der Friedrich-Althoff-Sekundarschule wegen zu geringer Anmeldezahlen vorzubereiten. In zwei Wochen – am 27. November – befasst sich der Schulausschuss wieder mit dem Thema. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

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