Boden zu instabil
Josef Kremer: Freibad Hiesfeld in Dinslaken wird NICHT gebaut

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In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz hatte Josef Kremer, Geschäftsführer der Stadtwerke Dinslaken und Mitglied im Aufsichtsrat von Stadtwerke und der Dinslakener Bäder GmbH, jetzt schlechte Nachrichten zu verkünden: Das Freibad in Hiesfeld wird nicht saniert. Das bedeutet das Aus.

Grund dafür ist die schlechte Boden- und Grundwasserbeschaffenheit. Insgesamt vier Gutachten - drei geologische und ein hydrogeologisches - wurden seit November 2018 in Auftrag gegeben und alle kamen zu dem gleichen Ergebnis: Selbst wenn man das Freibad zunächst saniert werden könnte, könnte eine dauerhafte Nutzung nicht gewährleistet werden. Der Untergrund sei einfach zu instabil, heißt es in dem Gutachten.

Geschlossen werden musste das Bad im Jahr 2017, als man feststellte, dass eine Filteranlage defekt ist. Seitdem ist es außer Betrieb.

Bürgermeister spricht von absolutem Rückschlag

Dinslaken Bürgermeister Dr. Michael Heidinger spricht von einem absoluten Rückschlag. Er und viele andere hatten sich mit hohem Engagement für einen sogenannten Bäderkompromiss eingesetzt. Dieser sah vor, sowohl das Freibad in Hiesfeld, als auch das Stadtwerkebad, das DINamare, auszubauen und zu sanieren.
Der Freibadverein, der sich für die Sanierung des Freibades eingesetzt hatte, ist bereits informiert. Und auch die Vereine sollen in Kürze informiert werden. Zusätzlich soll es eine Sondersitzung des Sportausschusses geben.

Weitere Informationen folgen.

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