JU-Antrag: „Gründerfreundliches Dinslaken - mit Startups in die Zukunft“ wurde vom Rat beschlossen!

2Bilder

Mit großer Freude nahm die Junge Union Dinslaken die Nachricht auf, dass der Rat der Stadt Dinslaken den JU-Antrag „Gründerfreundliches Dinslaken – mit Startups in die Zukunft“ in der letzten Ratssitzung einstimmig verabschiedet hat.

Die Junge Union Dinslaken (JU) hatte vor einigen Monaten der CDU einen Antrag vorgestellt, der sich mit dem Thema „Gründerfreundliches Dinslaken – mit Startups in die Zukunft“ beschäftigt. Mit dem Antrag soll die Verwaltung mit der Erstellung eines umfassenden Förderkonzeptes für die Ansiedlung und Unterstützung von Startup- und Gründerunternehmen beauftragt werden. Die CDU hat diesem Antrag einstimmig zugestimmt und im Rat erfolgreich zur Abstimmung stellen lassen.

Fabian Schneider, Vorsitzender der Jungen Union Dinslaken, hebt die wichtigsten Punkt des Antrags hervor: „Die Hauptmotivation unseres Antrags ist, dass wir neue Unternehmen in Dinslaken ansiedeln wollen und Gründern eine möglichst gute Grundlage bieten möchten. Deswegen ist die Stadtverwaltung nun durch den Rat damit beauftragt worden, ein umfassendes Konzept zu entwickeln, wie eine gründerfreundliche Infrastruktur geschaffen werden kann. Diese fängt bei verwaltungsinternen Strukturen an und reicht bis zur Bereitstellung von Räumlichkeiten, die entsprechend ausgestattet sind. Gemeinschaftlich nutzbare Geschäfts- und Büroräume sind dabei ein wichtiger Baustein. Dies würde der Stadt ebenfalls ermöglichen, Leerstände mit Leben zu füllen. Bei der Konzepterarbeitung ist zu überprüfen, ob mit externen Partnern ein Gründungszentrum geschaffen werden kann, beispielsweise auf dem Zechengelände. Des Weiteren soll die Verwaltung darlegen, wie seitens der Stadt in Zusammenarbeit mit der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel und mit externen Partnern eine umfangreiche und umfassende Beratung von potentiellen Existenzgründern erfolgen kann. Hier könnte in enger Kooperation mit der NISPA und anderen Partnern ein umfangreiches Beratungsprogramm geschaffen werden. Darüber hinaus soll ein Netzwerk und eine gemeinsame Plattform zwischen der heimischen Wirtschaft, dem KreativQuartier Lohberg, anderen Akteuren und den Startup-Unternehmen hergestellt werden. Wir wollen dazu noch den Gründergeist in der Bevölkerung neu entfachen und haben die Verwaltung damit beauftragt, einen Gründerwettbewerb mit einer attraktiven Dotierung zu konzipieren, beispielsweise für Jungunternehmer. Eine Einbeziehung von lokalen Akteuren soll ebenfalls geprüft werde, ebenso die Einrichtung eines Gründerpreises in Zusammenarbeit mit den Schulen.“

Phil Brüggemann, stellvertretender Vorsitzender der JU Dinslaken, zeigt auf, warum der Antrag ein wichtiger Schritt für die Stadt Dinslaken sein könnte: „Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie sich der Dinslakener Haushalt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickeln wird. Durch das Haushaltsdefizit schreitet der Eigenkapitalverzehr Jahr für Jahr voran. Viele Kommunen setzen notgerungen den Rotstift an und sparen an schmerzhaften Stellen. Neben Einsparungsmöglichkeiten wird auch immer die Vergrößerung der Einnahmenseite angeführt. Für die Junge Union steht fest, dass Steuererhöhungen das letzte und fantasieloseste Mittel sind, um ein Haushaltsdefizit zu verringern. Vielmehr ist darauf zu achten, dass sich das Steueraufkommen auf andere Weise erhöhen lässt, beispielsweise durch eine zukunftsorientierte Flächenentwicklungspolitik. Jedoch ist nicht abzusehen, dass die Stadt Dinslaken weitere Gewerbeflächen ausweisen darf. Brachliegende Gewerbeflächen können aufgrund von Desinteressen der jeweiligen Eigentürmer momentan nicht genutzt werden. Die Gemeindeprüfungsanstalt stellte in ihrer letzten Prüfung fest, dass die Stadt Dinslaken ein vergleichsweise geringes Aufkommen an Gewerbesteuer hat. Darüber hinaus stammt ein Großteil des Gewerbesteueraufkommens von einer überschaubaren Anzahl an Unternehmen. Aus diesem Grund wird das Gewerbesteueraufkommen immer unplanbarer, da es enormen Schwankungen unterliegen könnte, weil sich die Hauptlast auf wenige Schultern verteilt. Mit einer Förderung von Startups und ihrer Ansiedlung in unserer Stadt, erhoffen wir uns langfristig positive Effekte für die lokale Wirtschaft und den städtischen Haushalt.“

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen