Befürworter des Freibades Hiesfeld suchen rechtlichen Beistand
Kampf um Erhalt geht weiter

Symbolisch für den Kampf zum Erhalt des Freibades in Hiesfeld haben die Mitglieder des Freibadvereins einen Baum gepflanzt, den sie im Rahmen einer WDR-Aktion gewonnen hatten.
  • Symbolisch für den Kampf zum Erhalt des Freibades in Hiesfeld haben die Mitglieder des Freibadvereins einen Baum gepflanzt, den sie im Rahmen einer WDR-Aktion gewonnen hatten.
  • Foto: Freibadverein Hiesfeld
  • hochgeladen von Lisa Peltzer

Den Kopf in den Sand zu stecken, dieser Gedanke kommt den Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Erhalt des Freibades Hiesfeld ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Heute um 14 Uhr hat Reinhard Claves einen Termin bei einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht, der vor allem auf Bürgerbegehren spezialisiert ist.

Die Entscheidung, es auf einen Bürgerentscheid ankommen zu lassen, hatten die Mitglieder schon vor Jahren getroffen. Im Jahr 2017 allerdings, nachdem der sogenannte "Bäderkompromiss" in Aussicht gestellt wurde, hatte man das Vorhaben auf Eis gelegt. Seitdem klar ist, dass eine Sanierung des Freibades unmöglich scheint, wollen die Initiatoren das Begehren wieder aufleben lassen. "Das geht nicht", sagt dagegen die Stadt Dinslaken. Mit der Begründung: Der Rechtsanspruch sei bereits erloschen. Zudem hätte sich der Sachverhalt geändert. "Ein rechtsfähiges Bescheid liegt uns aber nicht vor", sagen die Initiatoren. Und auch, dass der Rat der Stadt am Dienstagabend entscheiden soll, ob ein Bürgerbegehren doch zugelassen würde, halten die Befürworter für falsch. "Das ist eigentlich Verwaltungssache und somit müsste die Entscheidung beim Bürgermeister liegen."

Freibadverein Hiesfeld glaubt an alternative Möglichkeiten zum Erhalt des Freibades

Aufgeben kommt auch für die Mitglieder des Freibadvereins Hiesfeld nicht infrage. Zwar glauben sie den Ergebnissen im Gutachten, sind sich aber auch sicher, dass es Möglichkeit gibt, das Bad zu sanieren. Zum Beispiel wenn das zweite Becken, das vor Jahren in das erste Becken gebaut wurde, wieder fit gemacht würde. "Die Stadt Dinslaken weiß zwar, dass es zu wenig Wasserfläche gibt, sie hat aber auch keinen Plan B." Symbolisch für den Kampf zum Erhalt des Freibades in Hiesfeld haben die Mitglieder des Freibadvereins einen Baum gepflanzt, den sie im Rahmen einer WDR-Aktion gewonnen hatten.

Autor:

Lisa Peltzer aus Dinslaken

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