Welche Gefahren bestehen?
LINKE fragt nach Pipelines und Gefahrstoffanlagen im Kreis Wesel

Über eine Million Liter Kerosin traten 2012 aus einer Kerosin-Pipeline im Rhein-Erft-Kreis aus, noch 25 Jahre wird die notwendige Bodensanierung andauern, die Pläne zur Sanierung liegen erst jetzt, sieben Jahre nach der Bodenverseuchung, öffentlich aus. Anlass genug für DIE LINKE im Weseler Kreistag, nach Pipelines und Gefahrstoffanlagen im Kreisgebiet zu fragen. Landrat Dr. Ansgar Müller soll entsprechende Auskünfte erteilen.
„Es gibt erst seit einigen Jahren überhaupt ein Pipeline-Kataster, wir möchten nun wissen, welche Pipelines es im Kreis Wesel überhaupt gibt und wo überall mit Gefahrstoffen gearbeitet wird“, erläutert Sascha H. Wagner, Vorsitzender der LINKEN-Fraktion.
Auch die Debatte um die durch das Kreisgebiet führende Zeelink-Pipeline sei ein Grund für die Anfrage. „Die Genehmigungsbedingungen zur Zeelink-Pipeline zeigen ja, dass die wirtschaftlichen Interessen mehr zählen als Gesundheit und der Schutz von Anwohnern“, führt Sascha H. Wagner aus. DIE LINKE hatte sich für wesentlich größere Abstände der Pipeline zur Wohnbebauung ausgesprochen.

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