Inklusion: Erfolgreiche Übernahme nach einem BiAp bei der Stadt Dinslaken
„Willkommen im Club“

Kooperation zwischen ASE Dinslaken und der Stadt Dinslaken. (v.l.:) Heinz Tembergen, Sven Engl, Jens Ennighorst, Matthias Fahrendholz und Marc Zeisel freuen sich über die gelungene Inklusion.
  • Kooperation zwischen ASE Dinslaken und der Stadt Dinslaken. (v.l.:) Heinz Tembergen, Sven Engl, Jens Ennighorst, Matthias Fahrendholz und Marc Zeisel freuen sich über die gelungene Inklusion.
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Glücklich sehen sie aus, die beiden neuen Mitarbeiter der Grünflächenpflege der Stadt Dinslaken. Nach einem Praktikum und dem Betriebsintegriertem Arbeits-Platz ist für die Beiden der große Wunsch, auf dem ersten Arbeitsmarkt anzukommen, erfüllt worden.

Die Kooperation zwischen den Albert-Schweitzer-Einrichtungen (ASE) und der Stadt Dinslaken besteht bereits 5 Jahre. Darüber hinaus arbeiten im gesamten Stadtgebiet mehr als 25 Beschäftigte der ASE-Werkstätten bei verschiedenen Kooperationspartnern. „Die Werkstatt steht Sinnbildlich als Sprungbrett auf den ersten Arbeitsmarkt. In der Werkstatt werden sie beruflich Qualifiziert und lernen den Arbeitsalltag kennen, die Beschäftigten werden Selbstsicher und, wie in diesem Fall, finden wir den optimalen Arbeits-Platz“, freut sich Marc Zeisel.

Herr Zeisel ist bei der ASE für die Überleitung verantwortlich. Er schafft die Kooperationen zu den Unternehmen, unterstützt die Menschen bei der Eingliederung und hält die Kommunikation aufrecht. Heinz Tembergen, Fachdienstleiter für öffentliches Grün und Friedhöfe ergänzt: „Die nächsten 2 Jahre werden die Herren Engl und Fahrendholz fest in der Kolone von Jens Enninghorst arbeiten. Das Dreiergespann wird zum Beispiel auch Spielplätze aufarbeiten und pflegen. Da bleibt mir nur noch zu sagen "Willkommen im Club".“

Auch Herr Engl und Herr Fahrendholz sind sehr glücklich über die Anstellung. „Schon am ersten Tag im BiAp war klar, ich möchte hier bleiben“, berichtet Sven Engl. „Die Möglichkeit, über die Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt zu gelangen ist super. Die Arbeit macht mir viel Spaß.“

Diese erfolgreiche Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt wurde erst durch die fachliche Unterstützung der ASE und des Integrationsfachdienstes Wesel möglich. In enger Zusammenarbeit mit der Personalabteilung des Stadt Dinslaken konnten so die besonderen Erfordernisse in der Gestaltung des Arbeitsplatzes, sowie Fördermöglichkeiten geprüft und umgesetzt werden. Die Arbeitsverträge wurden, unter Berücksichtigung des Förderprogramms „Budget für Arbeit“ des Landschaftsverbands Rheinland geschlossen. Das Ziel: Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt ist ein Bestandteil der Eingliederungshilfe (Teilhabe am Arbeitsleben) für Menschen, die in einer Werkstatt arbeiten.

Mehr Informationen zur Albert-Schweitzer-Einrichtung

Über 40 Jahren gibt es die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Dinslaken bereits. Die Werkstatt bietet Menschen mit Behinderung eine bunte Palette an interessanten Bildungsangeboten, Arbeitsfeldern und Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben. Auf fünf Standorten sind verschiedene Arbeits-Bereiche aufgeteilt. Zu den Bereichen zählen die Wäscherei, der Grüne Bereich, die Verpackung und Montage, die Schreinerei, der Bereich Metall und die Schneiderei. Die ASE-Werkstätten zählen mit über 800 Mitarbeitern mit und ohne Behinderung, zu den größten Arbeitgebern in Dinslaken. Mehr Informationen unter www.ase-dinslaken.de.

Autor:

Janutschka Perdighe aus Dinslaken

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