Ein Lächeln für Sierra Leone

(v.l.) Melissa Metzner, Marie Ellen Roosen, Melina Büsch, Anna Mechmann, Sarah Carina Roggenthien, Rebecca Tomaschek und Christian James Emsen (Laura Engelbracht fehlt auf dem Bild) bei einer Informationsveranstaltung für ihr Projekt. Foto: privat
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Kreis Wesel. Kindern wieder einen Grund zum Lächeln geben: unter diesem Motto haben acht Studenten der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort die Organisation "Spread your Smile" ins Leben gerufen.

Die Studenten des dritten Semesters des Studiengangs "International Business and Social Sciences" verschicken alte Trikotsätze, Schuhe und Fußbälle nach Sierra Leone, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, wieder lächeln zu können.

Ein Leben in Armut

Sierra Leone zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und litt lange unter einem brutalen Bürgerkrieg, welcher durch den illegalen Verkauf von Diamanten dominiert war. In der Hoffnung auf ein besseres Leben, haben viele Menschen durch den Diamantenabbau das Leben ihrer Kinder retten wollen. Doch der Alltag der Betroffenen besteht auch heute noch aus Armut und Hunger. Die Rebellen haben das Leben vieler Arbeiter beeinträchtigt und den Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft verwehrt.

"Wir möchten den Kindern, die in ihrer Freizeit gerne Fußball spielen, wieder Spaß am Leben schenken und ihnen ihr Glück zurückgeben", erzählt Christian James Emsen, der Mitbegründer der Organisation. "Mein Vater war knapp zwei Jahre in Sierra Leone stationiert und hat dort geholfen, die Kommunikationsleitungen zu erweitern. Daher haben wir auch einen persönlichen Bezug zu der vorherrschenden Situation und können die Verbindung zu bestehende Kontakten nutzen", so Emsen weiter.

Fußballvereine haben die Möglichkeit, ihre Kleidung zur Verfügung zu stellen und auch Geldspenden werden für den Versand der Pakete gerne angenommen.
"Unsere Organisation befindet sich zur Zeit noch in der Aufbauphase, daher freuen wir uns über jede Spende für unser Projekt", berichtet Melissa Metzner, ein Mitglied der Organisation.
Einige Trikotsätze seien bereits eingegangen und der Versand der Spenden in Vorbereitung.

Anna Mechmann unterstützt zusammen mit ihren Kommilitonen das Vorhaben: "Es geht uns darum, aktiv etwas gutes zu tun, mit der absoluten Gewissheit, dass die Spenden am Zielort ankommen werden. Uns stärkt auch die Tatsache, dass wir aus Eigeninitiative etwas bewegen können. Zu beobachten, wie das Projekt wächst, ist eine Bestätigung für die Idee hinter unserer Organisation."

Nähere Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite der Organisation oder per Email Projektsierraleone@gmail.com, wo auch Spenden entgegen genommen werden.

(v.l.) Melissa Metzner, Marie Ellen Roosen, Melina Büsch, Anna Mechmann, Sarah Carina Roggenthien, Rebecca Tomaschek und Christian James Emsen (Laura Engelbracht fehlt auf dem Bild) bei einer Informationsveranstaltung für ihr Projekt. Foto: privat
Kinder aus Sierra Leone beim Fußball spielen. Foto: privat
Autor:

Maren Frankreiter aus Dinslaken

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