Bäderkonzept "allenfalls ein teurer Kompromiss"

Auch die Interessengemeinschaft Dinslakener –Feldmärker-Vereine 1962 unterstützt die Stellungnahme der schwimmsporttreibenden Vereine zum Bäderkonzept der Stadt Dinslaken, das am kommenden Dienstag im Sportausschuss behandelt wird.

Bemerkenswert findet die IG, "dass die Vereine hier nicht nur an ihre Trainingsmöglichkeiten denken, sondern sich auch für die gesamte Dinslakener Bevölkerung einsetzen, dass DINamare ganzjährig im vollen Umfang zu nutzen.
Die derzeitige Situation ist wohl zurzeit für alle Beteiligten mehr als unbefriedigend."
Der Öffentlichkeit könne von Montag bis Donnerstag nur zwei Bahnen im großen Becken beschwimmen. Das kleine Becken könne so gut wie gar nicht benutzt werden. Nur von Freitag bis Sonntag stehe dieses über längere Zeiträume zur Verfügung.
Weiter heißt es: "Das DINamare ist ein attraktives Hallenbad und sollte den Bürgern aus allen Dinslakener Stadtteilen ganzjährig zur Verfügung stehen.
Dies wäre aber nur möglich, wenn die schwimmsporttreibenden Vereine ausgegliedert werden. Hierzu ist es aber erforderlich ein zweites Hallenbad mit fünf 25 Meter Bahnen und zwei Lehrschwimmbecken zu bauen, um die Vereine und Schulen unterzubringen."

Um eine wirklich zukunftsfähige Lösung für die Dinslakener Bäderlandschaft, die im Interesse aller Dinslakener wäre, sei die von der Verwaltung erarbeitete Vorlage ungeeignet, die derzeitigen Belegungsprobleme zu lösen. Das vorgelegte Konzept mache deutlich, dass es nicht ausreichend ist, nur zwei kleine Lehrschwimmbecken zu bauen. Die Dinslakener Bevölkerung hätte nach wie vor nur zwei Bahnen im großen Becken und die beiden Sprungtürme, würden auch nur am Wochenende zur Verfügung stehen.

Carl Schiedeck, 1.Vorsitzender, und Siegfried Christophel, Geschäftsführer der IG sind der Meinung, die beiden zusätzlichen kleinen Becken, die am DINamare gebaut werden sollen, wären allenfalls ein teurer Kompromiss, der die vorhandene Belegungsproblematik nicht wirklich lösen würde.
"Wenn schon ein zweistelliger Millionenbetrag in die Hand genommen werden soll, dann muss die Lösung auch sinnvoll für die nächsten Jahrzehnte sein.
Der Neubau eines Freibades in Hiesfeld wäre kontraproduktiv, da hier Millionen investiert würden, die die Dinslakener Bürger nur an drei bis vier Monaten im Jahr und auch nur bei gutem Wetter nutzen könnten.
Mit dem DINamare und seinem auf fahrbaren Cabrio Dach, haben wir doch schon ein Freibad, dass auch bei schlechten Wetter genutzt werden kann."

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