PDS - Skatepark wird neu gestaltet: Nutzer dürfen mitreden!

Veith Kilberth und die anwesenden Dinslakener Skater und BMX-Fahrer beim Planungsworkshop im "Park der Sonne" hinter der Eishalle. Foto: jape
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Viel Aufmerksamkeit für den Park der Sonne. Dinslakener Skatepark wird erneuert und User dürften mitsprechen.

„Hier ist alles in die Jahre gekommen“, sagen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf dem 15 Jahre alten Platz kommen. Skateboards, BMX-Räder, Roller und Inliner - Für alle Altersgruppen und Stile soll ein neuer Fun-Park entstehen.

In der vergangenen Woche hatten die Nutzer der Anlage die Möglichkeit, mitzubestimmen. In einem Planungsworkshop, der von Veith Kilberth geleitet wurde, konnten Wünsche und Ideen mitgeteilt und eigene Vorstellungen auf einer maßstabgetreuen Mini-Anlage eingebaut werden. Veith Kilbert ist seit über 30 Jahren in der Skateboard Szene aktiv und hat schon etliche Skateparks für Städte und Kommunen geplant. Anders als das derzeitige Erscheinungsbild des Platzes, sollen Hindernisse in Form von Treppen, Geländern und max. 60 cm hohe Rampen angelegt werden.

Der Platz wird in Dinslaken regelmäßig von 15 bis 20 Fahrern genutzt. „Wir haben hier ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Anfänger und Erfahrene fahren zeitgleich im Park“, beschreibt Mirko Neuhaus. Für die Community ist es Wichtig, dass kein Niveau zu kurz kommt. Während die Herren über die Neugestaltung debattieren, wird der Park von einem 8-jährigen und einem 35-jährigen Skater befahren. „Außerdem“, so Neuhaus weiter, „muss der Park für Contest und Events kompatibel sein.“ In diesem Jahr findet der PDS-Jam am 29. und 30. Juni statt. An die 60 Fahrer sind dann an zwei Tagen im Park vertreten.

Der neue Platz soll auch möglichst lange halten, deswegen wünschen sich die Nutzer Beton-Opticals. Nach der Theorie kommt die Praxis: Mit Modellierknete und Styropor ging es dann ans Flatrate, Minipad und Stufenset basteln. "Der fertige Entwurf dient als Grundlage für einen eventuellen Baubeschluss“, so Pressesprecher Marcel Sturm. Außerdem wünschen sich die Nutzer Licht im Park: "In den Sommermonaten ist eine Beleuchtung vielleicht nicht umbedingt von Nöten, aber im Winter gibt es Tage die trocken und nicht zu kalt sind, an denen wir die Anlage ebenfalls nutzen wollen", so die Skater. Hier berichtet Veith Kilberth, dass es Skateinlagen gibt, in denen Laternen installiert wurden, dessen Kosten von den jeweiligen Stadtwerken übernommen werden.
 
Infokasten: Die Anlage hinter der Eishalle hat eine Grundfläche von 14 x 52 Meter. Auf den Antrag der Organisatoren und Initiatoren des PDS-Jam im Jahr 2016 entschied letztlich der Stadtrat über die Notwendigkeit. Die Gesamtkosten liegen voraussichtlich bei ca. 250.000,00 € - 280.000,00 €. Die Umgestaltung soll zum Ende des Jahres beginnen.

Autor:

Janutschka Perdighe aus Dinslaken

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