12.5 Millionen Euro sollen für die Sanierung der Eishalle in die Hand genommen werden
Zukunftsfähige Eissporthalle

(V.l.) Eckhard Lauer (Eissporthalle), Ulrich Flötgen (Eissporthalle), Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Christian Kühn (Eissporthalle), Josef Kremer (Geschäftsführer Stadtwerke und Dinslakener Bäder), Michael Hörsken (Stadtwerke, Geschäftsführung Dinslakener Bäder) und Christa Jahnke-Horstmann (erste Beigeordnete der Stadt) stellen das erste Konzept der Eissporthalle vor.
  • (V.l.) Eckhard Lauer (Eissporthalle), Ulrich Flötgen (Eissporthalle), Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Christian Kühn (Eissporthalle), Josef Kremer (Geschäftsführer Stadtwerke und Dinslakener Bäder), Michael Hörsken (Stadtwerke, Geschäftsführung Dinslakener Bäder) und Christa Jahnke-Horstmann (erste Beigeordnete der Stadt) stellen das erste Konzept der Eissporthalle vor.
  • Foto: Laura Otten
  • hochgeladen von Andrea Becker

Dinslaken. "Wir wollen heute eine gute Nachricht verkünden", sagt Bürgermeister Dr. Michael Heidinger in einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag Vormittag. Denn an diesem Tag drehte sich alles um die Zukunft der Eissporthalle – und somit um eine der bedeutsamsten Sport-, Kultur- und Freizeitanlagen im Stadtgebiet.

von Laura Otten

Aktuell wird die Eissporthalle tatkräftig von vielen Ehrenamtlichen unterstützt, die in den vergangenen Jahren Defizite an Gebäude und Technik kompensiert haben, so Ulrich Flötgen vom Team der Eissporthalle. Das sei aber nicht der Sinn der Sache und auf Dauer nicht mehr umsetzbar. Deshalb steht jetzt fest: Etwa 12.5 Millionen Euro, von welchen 200.000 Euro Aufwand bei den Stadtwerken verbleiben, werden in die Hand genommen, um die Halle zu sanieren und für die nächsten 30 Jahre zu einer funktionstüchtigen Mehrzweckhalle zukunftsfähig zu machen. Dazu haben sich Stadtverwaltung, Stadtwerke und die Eissporthalle zusammen getan und stellen nun ihr erstes Konzept vor.
Es soll eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet werden, die sich zunächst aus Mitgliedern der Stadtwerke und der Eissporthalle zusammensetzt und sich zukünftig um die Halle kümmern soll. Diese Gesellschaft wird eng mit dem bereits bestehenden Team der Eissporthalle zusammenarbeiten. "Wir sind froh, aus der Verantwortungsrolle herauszukommen. Mit den Stadtwerken an der Seite und mit der Unterstützung der Politik können wir uns auf das wichtigste konzentrieren", so Flötgen.
Im Genauen beinhaltet die Sanierung die Erneuerung der gesamten Gebäudehülle vom Dach an, eine komplett neue Elektrotechnik, eine neue Lüftung, eine neue Eistechnik und eine Eisfeldabdeckung, um auch "eisfreie" Events anbieten zu können. Vordringlichste Maßnahme sei allerdings das Dach, welches Stadtwerke Geschäftsführer Josef Kremer als "abgängig" bezeichnet.
Außerdem wollen sich die Akteure mit der Sanierung die Option einer Mehrzweckhalle offen lassen, quasi "investive Vorraussetzungen schaffen" – was genau im Endeffekt umgesetzt wird, soll im Dialog mit den Bürgern entschieden werden, so der Bürgermeister. Nennenswert ist zusätzlich das geplante, neue Energiekonzept. So ist die Installation eines neuen Blockheizkraftwerks, welches Strom und Wärme erezugen soll, in Planung. Die Eissporthalle funktioniert folgendermaßen – Die Kälte der Halle produziert Wärme, welche bisher teils dafür genutzt wurde, Frost vom benachbarten Außenbecken fernzuhalten. Nun sei die Technik aber weiter fortgeschritten, sodass besagte Wärme produktiver genutzt werden kann. So kann so viel Wärme ausgekoppelt werden, dass das geplante Außenbecken des anliegenden DINamare insgesamt neun Monate im Jahr als Freibad genutzt werden kann. Außerdem spielen hier auch ökologische Aspekte eine tragende Rolle, denn nach der Installation der neuen Systeme werde die Halle um einiges energie- und CO2 sparender.
Die Sanierungsarbeiten werden, sobald die Genehmigung des Stadtrates eingeholt und die neue Gesellschaft gegründet ist, schnellstmöglich beginnen. Angepeilt ist ein Starttermin innerhalb der kommenden drei Monate, nach welchem sich die Arbeiten über etwa zwei Jahre strecken werden. Bei der Planung wurde darauf geachtet, keinen Stillstand zu erzeugen, der länger als zwei bis drei Monate im Jahr anhält – so müssen sich Vereine und Hobbyeisläufer keine Gedanken über zu lange Schließungszeiten machen.

Autor:

Andrea Becker aus Essen-Borbeck

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