Land unter, Ofen aus

Das Technische Hilfswerk war den ganzen Montag lang damit beschäftigt, Keller leer zu pumpen. Foto: THW
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Land unter und Ofen aus hieß es nach unwetterartigen Regenfällen am Montag. Wie hoch der Sachschaden ist, kann noch niemand so recht überblicken. Menschen wurden nicht verletzt.

Das mit einem Schlage folgenreichste Ereignis des Sturmtiefs "Elvira" war ein mehrstündiger Stromausfall in Voerde. An der Frankfurter Straße hatte ein Blitz einen Verteilermast getroffen.
An der Voerder Bahnhofstraße lief ein Ladenlokal voll. Etliche Straßen im Dinslakener Stadtgebiet waren unpassierbar. Die Polizei rückte zu 29 Einsätzen aus.
Voll beschäftigt war auch das THW. Allein in der Dinslakener Innenstadt bedienten 22 Helfer schweres technisches Gerät. Seit kurz nach 8 Uhr kam die Feuerwehr nicht mehr zu Atem. Aufgrund der Vielzahl an Meldungen wurden alle fünf Dinslakener Feuerwehreinheiten alarmiert. Die Einsatzzentrale an der Hünxer Straße wurde besetzt und der Führungsstab einberufen. Bereits nach kürzester Zeit gab es Meldungen von rund 100 Einsatzstellen. Bis zum Nachmittag waren es schon über 250. Neben den 80 Einsatzkräften der Dinslakener Einheiten, wurde das THW Dinslaken mit 5 Fahrzeugen, die Feuerwehr Hünxe mit drei Einsatzfahrzeugen und ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Voerde eingesetzt. Der DIN-Service war mit 36 Kräften im Einsatz.
Zu den Einsatzschwerpunkten gehörten vollgelaufene Keller und Tiefgaragen. Die Unterführungen im Stadtgebiet waren zeitweise nicht passierbar. An der Dianastraße steckte ein Fahrzeug unter der Eisenbahnunterführung in den Wassermassen fest, die Insassen mussten von der Feuerwehr befreit werden. Im St. Vinzenz-Hospital war man ebenfalls damit beschäftigt den Kellerbereich leer zu pumpen.
Bis 16 Uhr waren 190 Einsatzstellen abgearbeitet die sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckten. An weiteren 30 Einsatzstellen sind zur Zeit Einsatzkräfte vor Ort.
80 Dinslakener Blaukittel wurden von 13 Hünxener und neun Voerder Kollegen unterstützt. Außerdem im Einsatz: das THW mit 19 Kräften, die Johanniter und das Rote Kreuz.
Die Stadt Dinslaken verzichtet bei der Sperrmüllabfuhr auf die üblichen Mengenbegrenzungen. Infos dazu unter Tel. 66546, 66517 oder 66609.

Autor:

Günter Hucks aus Dinslaken

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